Wohin entwickelt sich Dresden im Zeitalter nach den fossilen Energieträgern, des Klimawandels, der Wirtschaftskrise? Wohin entwickeln wir unsere Stadt?

Diese Fragen treiben uns, die wir Dresden im Wandel! ausrufen, um und  wir orientieren uns mit unseren Aktivitäten an der Bewegung der "Transition Towns", den Städten im Wandel. Auch wir wollen Dresden in eine Übergangszeit begleiten, in deren Verlauf wir unsere Stadt noch freundlicher, noch krisenfester, noch lebenswerter gestalten wollen.

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Termin: 

Mittwoch, 26. April 2017 - 20:00 bis 22:30

Termin: 

Donnerstag, 27. April 2017 - 19:30

VEE Sachsen e.V. präsentiert den Kinofilm “Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ zum Tag der Erneuerbaren Energien 2017

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Tages der Erneuerbaren Energien laden wir alle Interessierten am Donnerstag, den 27. April 2017, 19:30 Uhr ins Programmkino Ost in Dresden zum Kinofilm “Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“  ein. Nach der Filmvorführung besteht die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Gedankenaustausch.

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte?

Als die französische Schauspielerin Mélanie Laurent («Inglourious Basterds») und der Aktivist Cyril Dion in der Wissenschafts-Zeitschrift «Nature» eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Ökosysteme innerhalb der nächsten 80 Jahre voraussagt, wollen sie sich nicht mit diesem Horror-Szenario abfinden.

Also machen sich die beiden auf den Weg: Sie sprechen mit Experten, besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass eine andere Zukunft möglich ist. «Tomorrow» zeigt: Sobald Menschen aktiv werden, kann aus einem Traum die Realität von morgen werden.

[... mehr ...]

Termin: 

Sonntag, 2. April 2017 - 14:00

Die erste Frühblüher recken sich schon! Zeit sich mal wieder im Garten zu treffen und die neue Gartensaison einzuläuten.

Neben den ersten Arbeiten - Aussäen, Hochbeete erneuern, Gartenlaube decken - werden wir natürlich auch Feiern: von Kuchenbuffet bis zum abendlichen Lagerfeuer wollen wir es uns gut gehen lassen.

Macht mit, kommt vorbei, bringt Freunde!

Termin: 

Freitag, 10. März 2017 - 13:00

Phase 2 der Energiewende - Erneuerbare Energien & Elektromobilität in Sachsen

Programm zur Jahrestagung 2017

  • 11:30 Uhr | Mitgliederversammlung (nicht öffentlich)
  • 12:30 Uhr | Einlass zur Jahrestagung
  • 13:00 Uhr | Begrüßung | Dr. Carsten Krebs, Gläserne Manufaktur
  • 13:15 Uhr | Eröffnung der Jahrestagung | Dr. Wolfgang Daniels, Präsident der VEE Sachsen e.V.
  • 13:30 Uhr | Grußwort | Stefan Brangs, Staatssekretär, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Fachvorträge

  • 13:40 Uhr | "Warum brauchen wir eine globale Energiewende?" | Dr. Leoni Wenz, PIK - Potsdam-Institut
  • 14:10 Uhr | "Deutschland im siebten Jahr der Energiewende - Wo steht Sachsen?" | Hans-Jürgen Schlegel, VEE Sachsen e.V.
  • 14:30 Uhr | Podiumsdiskussion mit Statements zur Energiewende der energiepolitischen Sprecher | Stefan Brangs (SPD), Jörg Vieweg (SPD), Dr. Gerd Lippold (Bündnis 90/Die Grünen), Marco Böhme (DIE LINKE)
  • 15:15 Uhr | Kaffepause & Networking

Fachvorträge

  • 16:15 Uhr | "Die Phase 2: Stand und Perspektiven der Energiewende" | Dr. Gerd Rosenkranz, AGORA Energiewende
  • 16:45 Uhr | "Volkswagens Weg in die Elektromobilität und Umsetzung in der Landeshauptstadt Dresden" | Dr. Carsten Krebs, Gläserne Manufaktur
  • 17:15 Uhr | "Mit der Verkehrswende die Mobilität von morgen sichern!" | Christian Hochfeld, AGORA Verkehrswende
  • 17:45 Uhr | "Elektromobilität im Autohaus: Erfahrungsbericht zwischen Fahrzeugtechnik, Strommanagement und neuen Mobilitätsgewohnheiten" | Friedhelm Bilsing, Autoservice Demmler

Ausklang der Jahrestagung

  • 18:15 Uhr | Catering & Networking

Auch in diesem Jahr könnt ihr Euch mit einem kurzen Handyvideo an dem Projekt STORIES OF CHANGE beteiligen!

Unser Anliegen mit dem Projekt: In Dresden gibt es bereits viele Menschen, die sich für eine lebenswertere, nachhaltigere, weltoffenere und zukunfstfähigere Stadt einsetzen. Wir wollen diesen Wandel in Dresden sichtbar machen. Dafür brauchen wir Euch! Inspiriert andere Menschen mit Eurer Initiativen und Euren Ideen und erreicht mit Eurer Message in Dresdner Kinos, auf einem Event im Dresdner Rathaus sowie über Online-Kanäle viele DresdnerInnen. Mit einem einfachen Handy-Video seid ihr dabei!

Einsendeschluss: 15. Juli 2016

Weitere Infos, Beispielvideos und mehr unter www.stories-of-change.org

Ein Projekt von Sukuma arts e.V., in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen sowie Dresden im Wandel.

Wenn ihr bei der Aufnahme Eures Videos Unterstützung braucht, meldet Euch bei uns! Wir helfen Euch gern! :)

Unweit von Dresden, im malerischen Waldheim, steht ein altes Kloster. August der Starke, hat es vor genau 300 Jahren in ein Zuchthaus umbauen lassen. Heute ist es das älteste noch in Betrieb befindliche Gefängnis Deutschlands.

Aus diesem Anlass hat das Sächsische Justizministerium das Gedenkjahr "Wandel hinter Gittern: 300 Jahre Gefängnis Waldheim. 300 Jahre sächsische Vollzugsgeschichte" ausgerufen.

Teil des Gedankjahres war ein Fachsymposium im Seminar- und Tagungszentrum Waldheim. Dort unterhielten Anfang dieser Woche Gefängnis-Expert*innen über "Anforderungen, Realitäten und Perspektiven von Justizvollzug im 21. Jahrhundert". Ich bin gespannt, ob es darüber publiziert werden wird.

An Rande dessen wurde am Montag in Waldheim auch ein Theaterstück von Gefangenen aufgeführt. Darin bearbeiten sie ihre Herausforderungen, die Zeit durchzustehen, ihre Erinnerungen zu bewältigen und einen neuen Weg zu finden.

Kritik an der staatlichen Handlungsweise, Menschen einzusperren, um damit Gesetzesbrüche zu sühnen, wurde darin nicht deutlich. Dafür tiefgehende Selbstreflexion, Apelle an Freundschaft und gegenseitige Hilfe und eine große Portion Hoffnung.

Wenn Dresden im 3. Jahrtausend nach Christus ankommen will, dann müssen wir Dresdner erkennen, dass das Elbtal nicht der Mittelpunkt der Erde ist. Wir müssen verstehen, dass eine globale Kultur im Entstehen ist, mit nahezu grenzenloser Mobilität für Menschen und all die schönen Dinge, die wir regelmäßig aus den städtischen Konsumtempeln in unsere Wohnungen und Keller schleppen. So wie wir in den vergangenen 25 Jahren die Globalisierung willkommen hießen, als sie unseren Lebensstil explodieren ließ, so tun wir gut daran, jene willkommen zu heißen, die bei uns den Frieden und das Lebensglück suchen, dass ihnen woanders verwehrt wurde.

Out on the edges they're mixin' the colors
Some they don't like it but me I don't mind
In every city they're mixin' the colors
Different shades for the whole countryside

Iggy Pop "mixin' the colours" auf American Ceasar, 1993 (https://www.youtube.com/watch?v=dngc-fQjBJ4)

Im Rahmen des Zukunftsstadt-Programms sind seit Herbstbeginn alle Bürger eingeladen, ihre Visionen für eine nachhaltige Stadt einzubringen. Während des Umundu-Festivals, das sich dieses Jahr dem Fokusthema Boden widmete, gab es zwei Zukunftsstadt-Veranstaltungen, die sich unter dem Titel Stadt(t)räume Dresden 2030+ mit der Verwendung städtischem Bodens befassten.

In einer Fishbowl-Diskussion (ein Format, bei dem sich, im Gegensatz zu einer Podiumsdiskussion, alle Anwesenden beteiligen können) kamen Akteure aus Stadtverwaltung, Stadtrat und Bürgerschaft zusammen, um darüber zu diskutieren, wie Räume in unserer Stadt genutzt werden (sollten). Neben dem Austausch über Herangehensweisen und Rahmenbedingungen wurden Fragen diskutiert wie:

  • Welche Verwendungs- und Umgangsformen brauchen wir für den Stadtraum der Zukunft?
  • Welche Möglichkeiten haben Stadtrat und Verwaltung, Flächen gemeinwohlorientiert, statt unter wirtschaftlichen Aspekten zu vergeben?
  • Welche Flächennutzungs-Konzepte braucht die Stadt, um für alle angenehm und lebenswert zu sein?

In der Diskussion wurde auch besprochen, dass der Umgang mit gemeinwohlorientierten Projekten durchaus noch verbessert werden kann: So wurde der Bedarf nach einer Koordinationsstelle deutlich, die Aktivitäten in der Stadtplanung überschaut und als konkreter Ansprechpartner die Bedürfnisse von bürgerschaftlichen Projekten und Stadtverwaltung vermitteln könne.

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