Wohin entwickelt sich Dresden im Zeitalter nach den fossilen Energieträgern, des Klimawandels, der Wirtschaftskrise? Wohin entwickeln wir unsere Stadt?

Diese Fragen treiben uns, die wir Dresden im Wandel! ausrufen, um und  wir orientieren uns mit unseren Aktivitäten an der Bewegung der "Transition Towns", den Städten im Wandel. Auch wir wollen Dresden in eine Übergangszeit begleiten, in deren Verlauf wir unsere Stadt noch freundlicher, noch krisenfester, noch lebenswerter gestalten wollen.

Hier kannst Du:

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Auch in diesem Jahr könnt ihr Euch mit einem kurzen Handyvideo an dem Projekt STORIES OF CHANGE beteiligen!

Unser Anliegen mit dem Projekt: In Dresden gibt es bereits viele Menschen, die sich für eine lebenswertere, nachhaltigere, weltoffenere und zukunfstfähigere Stadt einsetzen. Wir wollen diesen Wandel in Dresden sichtbar machen. Dafür brauchen wir Euch! Inspiriert andere Menschen mit Eurer Initiativen und Euren Ideen und erreicht mit Eurer Message in Dresdner Kinos, auf einem Event im Dresdner Rathaus sowie über Online-Kanäle viele DresdnerInnen. Mit einem einfachen Handy-Video seid ihr dabei!

Einsendeschluss: 15. Juli 2016

Weitere Infos, Beispielvideos und mehr unter www.stories-of-change.org

Ein Projekt von Sukuma arts e.V., in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen sowie Dresden im Wandel.

Wenn ihr bei der Aufnahme Eures Videos Unterstützung braucht, meldet Euch bei uns! Wir helfen Euch gern! :)

Unweit von Dresden, im malerischen Waldheim, steht ein altes Kloster. August der Starke, hat es vor genau 300 Jahren in ein Zuchthaus umbauen lassen. Heute ist es das älteste noch in Betrieb befindliche Gefängnis Deutschlands.

Aus diesem Anlass hat das Sächsische Justizministerium das Gedenkjahr "Wandel hinter Gittern: 300 Jahre Gefängnis Waldheim. 300 Jahre sächsische Vollzugsgeschichte" ausgerufen.

Teil des Gedankjahres war ein Fachsymposium im Seminar- und Tagungszentrum Waldheim. Dort unterhielten Anfang dieser Woche Gefängnis-Expert*innen über "Anforderungen, Realitäten und Perspektiven von Justizvollzug im 21. Jahrhundert". Ich bin gespannt, ob es darüber publiziert werden wird.

An Rande dessen wurde am Montag in Waldheim auch ein Theaterstück von Gefangenen aufgeführt. Darin bearbeiten sie ihre Herausforderungen, die Zeit durchzustehen, ihre Erinnerungen zu bewältigen und einen neuen Weg zu finden.

Kritik an der staatlichen Handlungsweise, Menschen einzusperren, um damit Gesetzesbrüche zu sühnen, wurde darin nicht deutlich. Dafür tiefgehende Selbstreflexion, Apelle an Freundschaft und gegenseitige Hilfe und eine große Portion Hoffnung.

Wenn Dresden im 3. Jahrtausend nach Christus ankommen will, dann müssen wir Dresdner erkennen, dass das Elbtal nicht der Mittelpunkt der Erde ist. Wir müssen verstehen, dass eine globale Kultur im Entstehen ist, mit nahezu grenzenloser Mobilität für Menschen und all die schönen Dinge, die wir regelmäßig aus den städtischen Konsumtempeln in unsere Wohnungen und Keller schleppen. So wie wir in den vergangenen 25 Jahren die Globalisierung willkommen hießen, als sie unseren Lebensstil explodieren ließ, so tun wir gut daran, jene willkommen zu heißen, die bei uns den Frieden und das Lebensglück suchen, dass ihnen woanders verwehrt wurde.

Out on the edges they're mixin' the colors
Some they don't like it but me I don't mind
In every city they're mixin' the colors
Different shades for the whole countryside

Iggy Pop "mixin' the colours" auf American Ceasar, 1993 (https://www.youtube.com/watch?v=dngc-fQjBJ4)

Im Rahmen des Zukunftsstadt-Programms sind seit Herbstbeginn alle Bürger eingeladen, ihre Visionen für eine nachhaltige Stadt einzubringen. Während des Umundu-Festivals, das sich dieses Jahr dem Fokusthema Boden widmete, gab es zwei Zukunftsstadt-Veranstaltungen, die sich unter dem Titel Stadt(t)räume Dresden 2030+ mit der Verwendung städtischem Bodens befassten.

In einer Fishbowl-Diskussion (ein Format, bei dem sich, im Gegensatz zu einer Podiumsdiskussion, alle Anwesenden beteiligen können) kamen Akteure aus Stadtverwaltung, Stadtrat und Bürgerschaft zusammen, um darüber zu diskutieren, wie Räume in unserer Stadt genutzt werden (sollten). Neben dem Austausch über Herangehensweisen und Rahmenbedingungen wurden Fragen diskutiert wie:

  • Welche Verwendungs- und Umgangsformen brauchen wir für den Stadtraum der Zukunft?
  • Welche Möglichkeiten haben Stadtrat und Verwaltung, Flächen gemeinwohlorientiert, statt unter wirtschaftlichen Aspekten zu vergeben?
  • Welche Flächennutzungs-Konzepte braucht die Stadt, um für alle angenehm und lebenswert zu sein?

In der Diskussion wurde auch besprochen, dass der Umgang mit gemeinwohlorientierten Projekten durchaus noch verbessert werden kann: So wurde der Bedarf nach einer Koordinationsstelle deutlich, die Aktivitäten in der Stadtplanung überschaut und als konkreter Ansprechpartner die Bedürfnisse von bürgerschaftlichen Projekten und Stadtverwaltung vermitteln könne.

Bildgewaltige Mitschrift durch Antje Dennewitz Photo: Benjamin HermsdorfWas passierte, als Geld vom Tauschmittel für die Wirtschaft zum Zweck der Wirtschaft wurde? Wer profitiert davon? Und wer verliert? Wie gestalten wir durch unser Konsumverhalten die Wirtschaft mit? Und was tut eine Regionalwährung eigentlich für die Region?

Diesen und anderen Fragen gingen am Freitagabend in der letzten Juni-Woche etwa 15 Menschen nach. Wir trafen uns im Lose Laden, in dem Organisator Benjamin Hermsdorf (Stories of Change) durch den Abend führte. Neben der Lose-Besitzerin Berit Heller saßen Elbtaler-Mitbegründer Norbert Rost und Inhaber des Naturkostfachgeschäftes Nahrungsquell Frank Großkopf mit auf der Couch.

Ausschreibung will Stadtentwicklung durch Bürgerhand sichtbar machen

Dresden, 01. Juni 2015. Die Initiative „Stories of change – Geschichten des Wandels“ sucht ab sofort Dresdner Geschichten über von Bürgern gestalteten Wandel hin zu einer nachhaltigen Stadt. Jeder kann sich an der Ausschreibung mit einem kurzen Handy-Video beteiligen. Die Einreichungen sollten Veränderungen wie Gemeinschaftsgärten, Nachbarschaftsinitiativen, eine Upcycling-Nähgruppe mit Jung und Alt, nachhaltige Wohngemeinschaften oder eine umweltfreundliche Geschäftsidee dokumentieren. „Jede Veränderung, die unsere Stadt nachhaltiger und zukunftsfähiger macht, ist für uns von Interesse“, so Sascha Kornek, Sprecher der Initiative. Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig. Nicht die Qualität des Videos, sondern die dahinter stehende „Geschichte des Wandels“ steht im Fokus.

Bis Ende August 2015 - die Frist wurde verlängert - können die Handyfilme über die Webseite www.stories-of-change.org hochgeladen werden. Danach findet eine öffentliche Vorführung der Filme statt, bei der mit dem Publikum drei Einreichungen für eine professionelle Kinoproduktion ausgewählt werden. Premiere haben die Kurzfilme dann im Rahmen des 7. Umundu-Festivals im Oktober 2015.

„Wir wollen den Wandel sichtbar machen“

Termin: 

Mittwoch, 17. Juni 2015 - 13:00 bis 17:00

Erster ARTS Dialog

  1. Vorstellung erster empirischer Befunde zu gesellschaftlichem Wandel und dem Wirken lokaler Nachhaltigkeitsinitiativen in Dresden (Input ARTS - Projektteam)
  2. Gemeinsame Reflexion & Diskussion
  3. Ausblick und zukünftige ARTS Dialoge
  4. Offener Austausch mit Verköstigung

Wann? Mittwoch, 17.06.2015, 13.00 – 17.00 Uhr

Wo? Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), Weberplatz 1, 01217 Dresden

Einladungsflyer (PDF)

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