Dresdner Geschichten des Wandels kommen ins Kino

Ausschreibung will Stadtentwicklung durch Bürgerhand sichtbar machen

Dresden, 01. Juni 2015. Die Initiative „Stories of change – Geschichten des Wandels“ sucht ab sofort Dresdner Geschichten über von Bürgern gestalteten Wandel hin zu einer nachhaltigen Stadt. Jeder kann sich an der Ausschreibung mit einem kurzen Handy-Video beteiligen. Die Einreichungen sollten Veränderungen wie Gemeinschaftsgärten, Nachbarschaftsinitiativen, eine Upcycling-Nähgruppe mit Jung und Alt, nachhaltige Wohngemeinschaften oder eine umweltfreundliche Geschäftsidee dokumentieren. „Jede Veränderung, die unsere Stadt nachhaltiger und zukunftsfähiger macht, ist für uns von Interesse“, so Sascha Kornek, Sprecher der Initiative. Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig. Nicht die Qualität des Videos, sondern die dahinter stehende „Geschichte des Wandels“ steht im Fokus.

Bis Ende August 2015 - die Frist wurde verlängert - können die Handyfilme über die Webseite www.stories-of-change.org hochgeladen werden. Danach findet eine öffentliche Vorführung der Filme statt, bei der mit dem Publikum drei Einreichungen für eine professionelle Kinoproduktion ausgewählt werden. Premiere haben die Kurzfilme dann im Rahmen des 7. Umundu-Festivals im Oktober 2015.

„Wir wollen den Wandel sichtbar machen“

Mit dem Aufruf und der Projektidee zu „Stories of change“ will der Verein Sukuma arts e.V. gemeinsam mit dem Netzwerk „Dresden im Wandel“ sowie dem ARTS-Projekt des Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) die vielen Beiträge der Dresdner zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung würdigen und sichtbarer machen. Die entstehenden Videos und Kinofilme sollen anderen Menschen als Inspirationsquelle und Motivation dienen, ihren Alltag und ihre Stadt aktiv zu gestalten.

Das DRESDNER Kulturmagazin und Dresden Fernsehen unterstützen die Realisierung des Projektes als Medienpartner. Partnerkino ist das Filmtheater Schauburg. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem Städtenetzwerk ICLEI. Der Trägerverein Sukuma arts e.V. setzt in Dresden weitere Projekte wie das Umundu-Festival für nachhaltigen Konsum oder den Bürger-Filmpreis „Sukuma Award“ um und erhielt dafür bereits mehrfach "Best-Practice"-Auszeichnungen, unter anderem vom BMZ und der Deutschen UNESCO-Kommission.
 


Pressekontakt:

Sascha Kornek (Sukuma arts e.V.), Tel.: 0162 / 939 0619, Mail: contact@sukuma.net 

Pressefoto unter www.stories-of-change.org (News-Rubrik)

Unterstützer:

 














 

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