Wohin entwickelt sich Dresden im Zeitalter nach den fossilen Energieträgern, des Klimawandels, der Wirtschaftskrise? Wohin entwickeln wir unsere Stadt?

Diese Fragen treiben uns, die wir Dresden im Wandel! ausrufen, um und  wir orientieren uns mit unseren Aktivitäten an der Bewegung der "Transition Towns", den Städten im Wandel. Auch wir wollen Dresden in eine Übergangszeit begleiten, in deren Verlauf wir unsere Stadt noch freundlicher, noch krisenfester, noch lebenswerter gestalten wollen.

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Bereits zum vierzehnten Mal lobt der Lokale Agenda 21 für Dresden e. V. und der Lions Club Dresden Agenda 21 den Wettbewerb für Zukunftsprojekte aus. Bewerbungsschluss: 30. Juni 2013.

Bewerben können sich Dresdner Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Organisationen, Unternehmen und Dienstleister sowie Verbände und Initiativen, die mit kreativen, umsetzbaren und zukunftsweisenden Projekten den Weg in die Zukunft der Stadt Dresden weisen. Auch dieses Jahr gibt es Preise in drei Kategorien:

  • Der Preis des »Lokale Agenda 21 für Dresden e. V.«   würdigt Projekte, die sich einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ widmen. Das Preisgeld beträgt 2500 Euro und wird durch die DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH gefördert.
  •  Der Preis des Lions Club Dresden Agenda 21   würdigt im Sinne der Zielsetzung »Think global – Act local« Projekte, die der Lebenssituation in unserer Stadt nachhaltig positive Impulse verleihen. Willkommen sind auch interessante Nischenideen. Das Preisgeld beträgt 2500 Euro.
  •  Der Publikumspreis ist offen für alle Themen und würdigt Projekte, die von Dresdner Bürgern als besonders herausragend gewertet werden. In den Dresdner Medien werden ausgewählte Wettbewerbsbeiträge vorgestellt und die Projekte können für sich werben. Die Abstimmung erfolgt über sz-online. Die Stadtentwässerung Dresden fördert das Preisgeld von 1000 Euro.

Die Galerie „Der Ararat“ begegnet dem nahen Ende des Freiraum Elbtal e.V. mit neuer Energie und einem abwechslungsreichem Programm. Mit dem „Jetzt!zeitMusem“ soll nicht nur Gegenwartskunst ausgestellt werden. Ziel ist es einen unkommerziellen Ort so lange wie möglich zu erhalten. Der 12500 Quardatmeter große Freiraum Elbtal mit seinen 40 Künstlern und Handwerkern steht durch die Kündigung des Mietvertrags zum Juni 2013 vor dem Aus. Derweil beginnt das Prestige-Projekt „Hafencity“ mit Abrissarbeiten. Im Zuge des Stadtumbaus werden am Neustädter Hafen die ersten Baracken abgerissen, um 11 geschossigen Luxusappartments und einem Yachthafen Platz zu machen. Der Freiraum Elbtal muss in wenigen Monaten weichen. Dabei wurde der gemeinnützige Verein in einer städtischen Bürgerbefragung zu einem der Wohlfühlorte der Stadt gewählt. Noch ist ausreichend Zeit um das beliebte Projekt zu erhalten. Bisher konnten die Künstlerinnen und Handwerker kein geeignetes Ausweichgelände finden. Sie sind jetzt auf die Unterstützung von Politik und Verwaltung angewiesen. Gesucht wird ein Grundstück von mindesten 5000 Quadratmetern, Gebäuden und Freiflächen.

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Guerilla Gardening ist ja grundsätzlich eine gute Sache. Das Ausstreuen von Wildblumensamen in der Stadt erfreut das Auge des Menschen, das Herz der Biene lacht. Doch Obacht: Es gibt einige Dinge zu beachten, damit die gut gemeinte Aktion „Stadtblümchen“ nicht nach hinten losgeht. 

Gegenwärtig akzeptieren etwa 40 Unternehmen in der Region Dresden den Elbtaler. Hier stellen wir Sie Ihnen vor.

Im zweiten Interview stellt der Elbtaler e.V. das traditionelle Familienunternehmen Pestel Optik aus der Königsbrücker Straße in der Dresdner Neustadt vor. Unsere Interviewpartner sind Geschäftsinhaberin Gabriele Göhler und Ulrich Göhler, beide Augenoptikermeister.

ELBTALER: Wie kamen Sie zu dem Beruf des Augenoptikers? Wie haben Sie angefangen?

Gabriele Göhler: Bei mir ist der Beruf direkt in der Familie weitergegeben worden. Ich bin ja bereits die 5. Generation und habe den Beruf sozusagen mit der „Vatermilch“ aufgesogen. Schon als Kind war ich bei den Eltern in der Werkstatt oder im Geschäft. Und da bekam man ja eine Vorstellung von dem Beruf und das ist auch ein Grund, warum ich mich dafür entschieden habe. Nach der Schule dann die Lehre, das war ja zu DDR-Zeiten so üblich. Und nach zwei Gesellenjahren habe ich die Meisterschule besucht in Jena. Dann ist mein Sohn geboren worden. Im Jahr 1986 bin ich dann wieder eingestiegen und habe das Geschäft meines Vaters übernommen.

Wächterhaus in Dresden-Löbtau sucht Nutzerinnen und Nutzer!Im Raum Dresden stehen an vielen Stellen Häuser leer und verfallen. Gleichzeitig sind Künstler, Kultur- und soziale Vereine immer wieder auf der Suche nach Räumen, die sie kostengünstig nutzen können. Nach dem bewährten Leipziger Vorbild mit der Grundidee des Wächterhauses hat sich in Dresden vor einiger Zeit ein Verein gegründet, der dem abhelfen will. Grundidee von HausHalten Dresden e.V. ist: der Verein schafft einen verlässliche Rahmen, um zwischen interessierten Nutzern und Eigentümern, die ihre Häuser für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen wollen zu vermitteln. Grundlage der Nutzung ist eine Nutzungsvereinbarung über mehrere Jahre.

Im April 2013 öffnet nunendlich das erste Wächterhaus in Dresden seine Tore. Für dieses Haus werden Menschen, die Raum brauchen für Ihre sozialen, kulturellen und künstlerischen Projekte - ohne kommerzielle Absichten - gesucht. HausHalten Dresden e.V. sucht Menschen, die anderen Unterstützung, Ideen oder Inspiration geben wollen. Im Wächterhaus soll gemeinsam einen Ort geschaffen werden, durch den nicht nur jeder einzelne Hauswächter profitiert, sondern auch die Stadt und das Stadtviertel.

In der Sächsischen Zeitung vom 5. März 2013 wird berichtet: 

Das Rätsel um die Zukunft des Aprikosengartens in der Leisniger Straße neben der Makarenko-Schule scheint gelöst. Eine aktuelle Anfrage, die die Grünen-Fraktion im Stadtrat gestellt hatte, wurde nun von der Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) beantwortet. In dem Schreiben, das der Sächsischen Zeitung vorliegt, heißt es: „Der Aprikosengarten bleibt erhalten.“

Der Film über die Dresdner Gemeinschaftsgärten ist nun online.
Wir wünschen Euch viel Vergnügen und uns reichliche Weiterverlinkung!

Bester Satz: "Growing your food is like printing your own money."

Zweitbester Satz: "Gardening is my graffity."

Drittbester Satz: "We are the soil."

Grandios:

Von TED.

Am Samstag, dem 24. Februar 2013, fand in der Motorenhalle in Dresden-Friedrichstadt das Gründungstreffen der Interessengemeinschaft Freiräume statt. Die IG Freiräume ist eine stadtweite Vernetzung von über 20 selbstorganisierten, nicht-profitorientierten Kultur- und Freiraumprojekten. Die IG Freiräume erklärt sich in Ihrer Pressemitteilung hierzu:

Ausschlaggebend für die Gründung der Interessengemeinschaft ist die unsichere Perspektive vieler Dresdner Projekte, von denen einige dieses Jahr – meist durch den drohenden Verlust ihrer Räumlichkeiten – vor dem Aus stehen. Derzeit akut bedroht sind der Freiraum Elbtal, das Friedrichstadt Zentral, die Hufewiesen Trachau, das AbfallGut e.V., die Praxis, die RM16, die Stauffenbergallee 11 (Büdchen) und die Werk-Stadtpirat*innen. Die Mechanismen der Standortpolitik und der enorme Verwertungsdruck bedrohen weitere Projekte und erschweren deren Bemühungen zunehmend oder machen sie unmöglich.
 
Unser Ziel ist es, selbstverwaltete, nicht-profitorientierte Räume im kulturellen, sozialen und politischen Bereich zu sichern, zu verteidigen, neu zu schaffen und in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu verankern. Die IG Freiräume will an Veränderungen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mitwirken, unseren Bedürfnissen nach Teilhabe, Mitbestimmung und Selbstentfaltung wollen wir mit unserer Vernetzung und gemeinsamen Aktionen nachgehen. Wir halten uns nicht an die Spielregeln der mit Gentrifizierung verbundenen Verdrängungs- und Ausgrenzungsprozesse.

Termin: 

Freitag, 15. März 2013 - 20:00 bis Freitag, 12. April 2013 - 18:00

Am Freitag, den 15. März 2013 um 20.00 Uhr eröffnet die Galerie im Kunsthaus Raskolnikow, Böhmische Straße 34, eine Ausstellung. Ulrike Gärtner, Felix Liebig, Jan Minack und Annette Nickel geben einen Einblick in ihre soeben begonnene Arbeit an einem neuen Projekt.

Im Laufe des Jahres soll eine kleine, kulturgeschichtliche Sammlung zu den heute weniger bekannten Dresdner Gärten und Gärtnern angelegt werden. Dafür sind alle Orte in der Stadt von Interesse, die irgendwann einmal gärtnerisch oder gartenähnlich genutzt wurden oder werden, auch wenn sie ursprünglich für anderes vorgesehen waren.

Es kann sich um Parks, Kleingärten, verwilderte Grünflächen, Baulücken, Brachland oder ehemalige Gärtnereien handeln. Überall da, wo kaum noch etwas an ihre gärtnerische Bewirtschaftung erinnert und von der Existenz der gartenbaulich genutzten Freiräume kündet – weil die Gegend sich verändert hat, es keine Nachfolger gibt, die Anlagen aufgelassen, verfallen oder ganz von der Bildfläche verschwunden sind – gehen sie langsam auch im Gedächtnis der Stadt und ihrer Bewohner verloren.
 

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