Wohin entwickelt sich Dresden im Zeitalter nach den fossilen Energieträgern, des Klimawandels, der Wirtschaftskrise? Wohin entwickeln wir unsere Stadt?

Diese Fragen treiben uns, die wir Dresden im Wandel! ausrufen, um und  wir orientieren uns mit unseren Aktivitäten an der Bewegung der "Transition Towns", den Städten im Wandel. Auch wir wollen Dresden in eine Übergangszeit begleiten, in deren Verlauf wir unsere Stadt noch freundlicher, noch krisenfester, noch lebenswerter gestalten wollen.

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Am 27.04.2013 fand das vielleicht letzte Frühlingsfest des Freiraum Elbtal e.V. am Vereinssitz in der Leipziger Straße 33a statt. Rund 1500 Besucherinnen und Besucher fanden bei dieser Gelegenheit den Weg auf das Vereinsgelände. Mit viel Engagement organisierten Vereinsmitglieder ein buntes Programm für Groß und Klein. Mit Konzerten, Workshops, Akrobatikvorführungen und weiteren Angeboten zeigte sich das vielfältige Projekt von seiner besten Seite.

Weiterhin ungeklärt ist, ob und wann ein neuer Standort für das Projekt gefunden sein wird. In den kommenden Wochen wird zu weiteren Veranstaltungen auf dem Gelände des Freiraum Elbtal eingeladen. So zum Beispiel zum Stadtcamp am 10.05. und 11.05.2013, das die Frage stellt „Wer gestaltet Dresden?“

Am kommenden Donnerstag findet auf dem Neumarkt die zweite Mahnwache zum Thema „Soziale Verdrängung und zum Projektesterben in Dresden“. Diese wird wöchentlich wiederholt werden. Dazu Martin Krellner (Vereinsmitglied): „Wir wollen mit unserem Projekt in Dresden ansässig bleiben und suchen einen Standort, an dem wir auch weiterhin innerstädtisch kulturschaffend tätig sein können.“

Hallo liebe Leute,

in diesem Jahr findet bereits zum fünften Mal das Umundu-Festival für global nachhaltigen Konsum statt - vom 10.-19.10. 2013. Zu diesem Zweck laden wir Dich recht herzlich zu unserem Infoabend am 25.04, um 19 Uhr,  in die Veränderbar (Görlitzer Straße 42 HH) ein.

Termin: 

Freitag, 10. Mai 2013 - 15:00 bis Samstag, 11. Mai 2013 - 18:00

StadtcampWer gestaltet Dresden?

Dresden, Mai 2030: die Stadt ist bunt und vielfältig – nicht mehr nur in der verkehrsberuhigten Neustadt. Große Bäume spenden kühlenden Schatten auf dem Neumarkt, wo neben zahlreichen Touristen sich auch Dresdnerinnen und Dresdner gern versammeln zum Plausch. Zum Anbaden in der Elbe am kommenden Wochenende fahren viele mit dem Rad oder den öffentliche Verkehrmitteln, die seit Jahren für alle kostenfrei sind (der Individual-Verkehr hat sich seither um 17% dezimiert ! ). Die Stadträte haben monatliche Sprechzeiten auf den verschiedenen Freiräumen, zu denen die Stadtteilbewohner_innen ihre Anliegen vortragen und bei Kaffee und Kuchen diskutieren.

Viel zu schön, um wahr zu sein?

HausHalten Dresden e.V.

Ende April öffnet endlich das erste Wächterhaus in Dresden seine Tore.

Für dieses Haus sucht der Verein Haushalten Dresden e.V. noch Menschen, die Raum brauchen für Ihre sozialen, kulturellen und künstlerischen Projekte  - ohne kommerzielle Absichten. Wir suchen Menschen, die anderen Unterstützung, Ideen oder Inspiration geben wollen. Wir möchten im Wächterhaus gemeinsam einen Ort schaffen, durch den nicht nur jeder einzelne Hauswächter profitiert, sondern auch die Stadt und das Stadtviertel.

Ihr habt Interesse an Räumen im Wächterhaus? Dann meldet Euch mit einer kurzen Vorstellung Eures Nutzungskonzeptes bei HausHalten Dresden e.V.!

Die IG-Freiräume begrüßt die Bürgerbeteiligung, die die Stadt Dresden zum Thema “Kommunales Handlungskonzept Bildung” in die Wege geleitet hat. Eine Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen zu diesem Thema ist unerlässlich!
 
Jedoch:
 
Die IG-Freiräume kritisiert das ausgrenzende Vorgehen der Stadt bei der Durchführung der Bürgerbeteiligung.
  1. Vielen Bürger_innen war die Ankündigung nicht zugänglich, damit wurde ihnen die Beteiligung erschwert oder unmöglich gemacht.
  2. Der Beteiligungszeitraum ist mit knapp zwei Wochen viel zu kurz gewählt – mit einer breiteren und längerfristigeren Ankündigung in verschiedenen Medien hätte dem entsprochen werden können.
  3. Die geforderten Maßnahmen zur experten-gleichen Stellungnahme stellen eine weitere Hürde dar. Angesichts der Themenlage sollten auch nicht-akademisch vorgebildete Menschen einen Anreiz zur Beteiligung bekommen.
  4. Gerade die Zielsetzung einer weitreichenden Beteiligung der Bevölkerung wird durch diese Punkte untergraben.

Einen sehr schönen Beitrag über den Gemeinschaftsgarten Johannstadt gab es letzten Donnerstag auf Hitradio RTL zu hören. Dankenswerterweise dürfen wir diesen Beitrag in der Langfassung auch hier anbieten, viel Freude beim Hören

zum anhören

Bereits zum vierzehnten Mal lobt der Lokale Agenda 21 für Dresden e. V. und der Lions Club Dresden Agenda 21 den Wettbewerb für Zukunftsprojekte aus. Bewerbungsschluss: 30. Juni 2013.

Bewerben können sich Dresdner Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Organisationen, Unternehmen und Dienstleister sowie Verbände und Initiativen, die mit kreativen, umsetzbaren und zukunftsweisenden Projekten den Weg in die Zukunft der Stadt Dresden weisen. Auch dieses Jahr gibt es Preise in drei Kategorien:

  • Der Preis des »Lokale Agenda 21 für Dresden e. V.«   würdigt Projekte, die sich einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ widmen. Das Preisgeld beträgt 2500 Euro und wird durch die DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH gefördert.
  •  Der Preis des Lions Club Dresden Agenda 21   würdigt im Sinne der Zielsetzung »Think global – Act local« Projekte, die der Lebenssituation in unserer Stadt nachhaltig positive Impulse verleihen. Willkommen sind auch interessante Nischenideen. Das Preisgeld beträgt 2500 Euro.
  •  Der Publikumspreis ist offen für alle Themen und würdigt Projekte, die von Dresdner Bürgern als besonders herausragend gewertet werden. In den Dresdner Medien werden ausgewählte Wettbewerbsbeiträge vorgestellt und die Projekte können für sich werben. Die Abstimmung erfolgt über sz-online. Die Stadtentwässerung Dresden fördert das Preisgeld von 1000 Euro.

Die Galerie „Der Ararat“ begegnet dem nahen Ende des Freiraum Elbtal e.V. mit neuer Energie und einem abwechslungsreichem Programm. Mit dem „Jetzt!zeitMusem“ soll nicht nur Gegenwartskunst ausgestellt werden. Ziel ist es einen unkommerziellen Ort so lange wie möglich zu erhalten. Der 12500 Quardatmeter große Freiraum Elbtal mit seinen 40 Künstlern und Handwerkern steht durch die Kündigung des Mietvertrags zum Juni 2013 vor dem Aus. Derweil beginnt das Prestige-Projekt „Hafencity“ mit Abrissarbeiten. Im Zuge des Stadtumbaus werden am Neustädter Hafen die ersten Baracken abgerissen, um 11 geschossigen Luxusappartments und einem Yachthafen Platz zu machen. Der Freiraum Elbtal muss in wenigen Monaten weichen. Dabei wurde der gemeinnützige Verein in einer städtischen Bürgerbefragung zu einem der Wohlfühlorte der Stadt gewählt. Noch ist ausreichend Zeit um das beliebte Projekt zu erhalten. Bisher konnten die Künstlerinnen und Handwerker kein geeignetes Ausweichgelände finden. Sie sind jetzt auf die Unterstützung von Politik und Verwaltung angewiesen. Gesucht wird ein Grundstück von mindesten 5000 Quadratmetern, Gebäuden und Freiflächen.

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Guerilla Gardening ist ja grundsätzlich eine gute Sache. Das Ausstreuen von Wildblumensamen in der Stadt erfreut das Auge des Menschen, das Herz der Biene lacht. Doch Obacht: Es gibt einige Dinge zu beachten, damit die gut gemeinte Aktion „Stadtblümchen“ nicht nach hinten losgeht. 

Gegenwärtig akzeptieren etwa 40 Unternehmen in der Region Dresden den Elbtaler. Hier stellen wir Sie Ihnen vor.

Im zweiten Interview stellt der Elbtaler e.V. das traditionelle Familienunternehmen Pestel Optik aus der Königsbrücker Straße in der Dresdner Neustadt vor. Unsere Interviewpartner sind Geschäftsinhaberin Gabriele Göhler und Ulrich Göhler, beide Augenoptikermeister.

ELBTALER: Wie kamen Sie zu dem Beruf des Augenoptikers? Wie haben Sie angefangen?

Gabriele Göhler: Bei mir ist der Beruf direkt in der Familie weitergegeben worden. Ich bin ja bereits die 5. Generation und habe den Beruf sozusagen mit der „Vatermilch“ aufgesogen. Schon als Kind war ich bei den Eltern in der Werkstatt oder im Geschäft. Und da bekam man ja eine Vorstellung von dem Beruf und das ist auch ein Grund, warum ich mich dafür entschieden habe. Nach der Schule dann die Lehre, das war ja zu DDR-Zeiten so üblich. Und nach zwei Gesellenjahren habe ich die Meisterschule besucht in Jena. Dann ist mein Sohn geboren worden. Im Jahr 1986 bin ich dann wieder eingestiegen und habe das Geschäft meines Vaters übernommen.

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