Wohin entwickelt sich Dresden im Zeitalter nach den fossilen Energieträgern, des Klimawandels, der Wirtschaftskrise? Wohin entwickeln wir unsere Stadt?

Diese Fragen treiben uns, die wir Dresden im Wandel! ausrufen, um und  wir orientieren uns mit unseren Aktivitäten an der Bewegung der "Transition Towns", den Städten im Wandel. Auch wir wollen Dresden in eine Übergangszeit begleiten, in deren Verlauf wir unsere Stadt noch freundlicher, noch krisenfester, noch lebenswerter gestalten wollen.

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Gegenwärtig akzeptieren etwa 40 Unternehmen in der Region Dresden den Elbtaler. Hier stellen wir Sie Ihnen vor.

Im zweiten Interview stellt der Elbtaler e.V. das traditionelle Familienunternehmen Pestel Optik aus der Königsbrücker Straße in der Dresdner Neustadt vor. Unsere Interviewpartner sind Geschäftsinhaberin Gabriele Göhler und Ulrich Göhler, beide Augenoptikermeister.

ELBTALER: Wie kamen Sie zu dem Beruf des Augenoptikers? Wie haben Sie angefangen?

Gabriele Göhler: Bei mir ist der Beruf direkt in der Familie weitergegeben worden. Ich bin ja bereits die 5. Generation und habe den Beruf sozusagen mit der „Vatermilch“ aufgesogen. Schon als Kind war ich bei den Eltern in der Werkstatt oder im Geschäft. Und da bekam man ja eine Vorstellung von dem Beruf und das ist auch ein Grund, warum ich mich dafür entschieden habe. Nach der Schule dann die Lehre, das war ja zu DDR-Zeiten so üblich. Und nach zwei Gesellenjahren habe ich die Meisterschule besucht in Jena. Dann ist mein Sohn geboren worden. Im Jahr 1986 bin ich dann wieder eingestiegen und habe das Geschäft meines Vaters übernommen.

Wächterhaus in Dresden-Löbtau sucht Nutzerinnen und Nutzer!Im Raum Dresden stehen an vielen Stellen Häuser leer und verfallen. Gleichzeitig sind Künstler, Kultur- und soziale Vereine immer wieder auf der Suche nach Räumen, die sie kostengünstig nutzen können. Nach dem bewährten Leipziger Vorbild mit der Grundidee des Wächterhauses hat sich in Dresden vor einiger Zeit ein Verein gegründet, der dem abhelfen will. Grundidee von HausHalten Dresden e.V. ist: der Verein schafft einen verlässliche Rahmen, um zwischen interessierten Nutzern und Eigentümern, die ihre Häuser für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen wollen zu vermitteln. Grundlage der Nutzung ist eine Nutzungsvereinbarung über mehrere Jahre.

Im April 2013 öffnet nunendlich das erste Wächterhaus in Dresden seine Tore. Für dieses Haus werden Menschen, die Raum brauchen für Ihre sozialen, kulturellen und künstlerischen Projekte - ohne kommerzielle Absichten - gesucht. HausHalten Dresden e.V. sucht Menschen, die anderen Unterstützung, Ideen oder Inspiration geben wollen. Im Wächterhaus soll gemeinsam einen Ort geschaffen werden, durch den nicht nur jeder einzelne Hauswächter profitiert, sondern auch die Stadt und das Stadtviertel.

In der Sächsischen Zeitung vom 5. März 2013 wird berichtet: 

Das Rätsel um die Zukunft des Aprikosengartens in der Leisniger Straße neben der Makarenko-Schule scheint gelöst. Eine aktuelle Anfrage, die die Grünen-Fraktion im Stadtrat gestellt hatte, wurde nun von der Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) beantwortet. In dem Schreiben, das der Sächsischen Zeitung vorliegt, heißt es: „Der Aprikosengarten bleibt erhalten.“

Der Film über die Dresdner Gemeinschaftsgärten ist nun online.
Wir wünschen Euch viel Vergnügen und uns reichliche Weiterverlinkung!

Bester Satz: "Growing your food is like printing your own money."

Zweitbester Satz: "Gardening is my graffity."

Drittbester Satz: "We are the soil."

Grandios:

Von TED.

Am Samstag, dem 24. Februar 2013, fand in der Motorenhalle in Dresden-Friedrichstadt das Gründungstreffen der Interessengemeinschaft Freiräume statt. Die IG Freiräume ist eine stadtweite Vernetzung von über 20 selbstorganisierten, nicht-profitorientierten Kultur- und Freiraumprojekten. Die IG Freiräume erklärt sich in Ihrer Pressemitteilung hierzu:

Ausschlaggebend für die Gründung der Interessengemeinschaft ist die unsichere Perspektive vieler Dresdner Projekte, von denen einige dieses Jahr – meist durch den drohenden Verlust ihrer Räumlichkeiten – vor dem Aus stehen. Derzeit akut bedroht sind der Freiraum Elbtal, das Friedrichstadt Zentral, die Hufewiesen Trachau, das AbfallGut e.V., die Praxis, die RM16, die Stauffenbergallee 11 (Büdchen) und die Werk-Stadtpirat*innen. Die Mechanismen der Standortpolitik und der enorme Verwertungsdruck bedrohen weitere Projekte und erschweren deren Bemühungen zunehmend oder machen sie unmöglich.
 
Unser Ziel ist es, selbstverwaltete, nicht-profitorientierte Räume im kulturellen, sozialen und politischen Bereich zu sichern, zu verteidigen, neu zu schaffen und in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu verankern. Die IG Freiräume will an Veränderungen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mitwirken, unseren Bedürfnissen nach Teilhabe, Mitbestimmung und Selbstentfaltung wollen wir mit unserer Vernetzung und gemeinsamen Aktionen nachgehen. Wir halten uns nicht an die Spielregeln der mit Gentrifizierung verbundenen Verdrängungs- und Ausgrenzungsprozesse.

Termin: 

Freitag, 15. März 2013 - 20:00 bis Freitag, 12. April 2013 - 18:00

Am Freitag, den 15. März 2013 um 20.00 Uhr eröffnet die Galerie im Kunsthaus Raskolnikow, Böhmische Straße 34, eine Ausstellung. Ulrike Gärtner, Felix Liebig, Jan Minack und Annette Nickel geben einen Einblick in ihre soeben begonnene Arbeit an einem neuen Projekt.

Im Laufe des Jahres soll eine kleine, kulturgeschichtliche Sammlung zu den heute weniger bekannten Dresdner Gärten und Gärtnern angelegt werden. Dafür sind alle Orte in der Stadt von Interesse, die irgendwann einmal gärtnerisch oder gartenähnlich genutzt wurden oder werden, auch wenn sie ursprünglich für anderes vorgesehen waren.

Es kann sich um Parks, Kleingärten, verwilderte Grünflächen, Baulücken, Brachland oder ehemalige Gärtnereien handeln. Überall da, wo kaum noch etwas an ihre gärtnerische Bewirtschaftung erinnert und von der Existenz der gartenbaulich genutzten Freiräume kündet – weil die Gegend sich verändert hat, es keine Nachfolger gibt, die Anlagen aufgelassen, verfallen oder ganz von der Bildfläche verschwunden sind – gehen sie langsam auch im Gedächtnis der Stadt und ihrer Bewohner verloren.
 

buerger_schafft_gruenDresden vertritt Deutschland im Jahr 2013 beim Europawettbewerb  „Entente Florale"

2012 ging Dresden beim Bundeswettbewerb „Entente Florale" als Sieger aus den 15 Teilnehmerstädten hervor. Dresden wurde mit einer Goldmedaille ausgezeichnet und erhielt die Nominierung für die Teilnahme am Europawettbewerb.

Kriterien des Europawettbewerbs sind die Themen Landschaft, Grüne Freiräume, Saison- und Dauerbepflanzung, Umwelt, Umweltbildung und Tourismus sowie bürgerschaftliches Engagement. Die internationale Jury wird Dresden mitten im Wettbewerbsjahr im Juli oder August besuchen. Die Preisverleihung findet im September statt.

Einwohnerinnen und Einwohner sind unter dem Motto „Bürger, schafft Grün" ausdrücklich eingeladen, ihren Vorgarten oder Hausgarten in ein Blumenmeer zu verwandeln oder ihre Blumenkästen besonders schön zu bepflanzen und sich auf vielfältige und ganz persönliche Weise für Dresdens Stadtgrün zu engagieren.

Sicher können auch die Dresdner Gemeinschaftsgärten und Freiraumprojekte punkten - mit essbarem "Stadtgrün" und heimischen Insektennährpflanzen!

Entente Florale - Wettbewerbsvorstellung auf Dresden.de
www.entente-florale-deutschland.de/
www.entente-florale.eu/
Veranstaltungen im Wettbewerbsjahr

Im September 2012 luden wir zur 13. SocialBAR ein. Thematisch ging es unter anderem um den Werkstadtladen in Dresden-Löbtau und das Laser-Projekt sowie dresden-durchstarter.de, die loakle Crowdfunding-Plattform für Dresden. Im Rahmen unserer 15. SocialBAR berichteten Bastian und Paul vom Werkstadtladen, in welcher Form sie die dresden-durchstarter.de für ihre Crowdfunding-Aktion einsetzen. Marco von dresden-durchstarter.de interviewte die beiden am Rande der SocialBAR im Alten Wettbüro. Hier das dabei entstandene Video: 

Bleibt nur noch zu sagen - die Aktion war erfolgreich - Dresden hat nun bald einen selbstgebauten Lasercutter - Herzlichen Glückwunsch!!!!

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