Wohin entwickelt sich Dresden im Zeitalter nach den fossilen Energieträgern, des Klimawandels, der Wirtschaftskrise? Wohin entwickeln wir unsere Stadt?

Diese Fragen treiben uns, die wir Dresden im Wandel! ausrufen, um und  wir orientieren uns mit unseren Aktivitäten an der Bewegung der "Transition Towns", den Städten im Wandel. Auch wir wollen Dresden in eine Übergangszeit begleiten, in deren Verlauf wir unsere Stadt noch freundlicher, noch krisenfester, noch lebenswerter gestalten wollen.

Hier kannst Du:

  • Dich mit anderen Mitgestaltern dieser Stadt vernetzen
  • einen Überblick über die Aktivitäten in den Gruppen dieser Stadt erhalten
  • Dir einen Überblick über aktuelle Veranstaltungen & andere Termine verschaffen
  • Wissen bekommen und Wissen verbreiten
  • Dich mit Gleichgesinnten austauschen

Machst du mit?

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du eigene Beiträge verfassen oder kommentieren, im Forum schreiben und Dich mit anderen austauschen ► zur Anmeldung

2012aktionfahrradparken-150Seit Jahren fehlen am Neustäder Bahnhof in Dresden sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Eine Entspannung der Situation ist nicht in Sicht. Im Gegenteil, denn jedes Jahr treten mehr Dresdner in die Pedale und immer mehr Menschen verknüpfen Bahn und Rad für ihre alltäglichen Wege. "Der steigende Anteil des Radverkehrs ist an sich ja eine Chance für Dresden. Man hat aber nicht immer den Eindruck, dass die Stadtverwaltung das auch so sieht. Durch ihr jahrelanges Nichtstun behindert die Stadt die Verkehrsbedürfnisse tausender Pendler. Der Bedarf an Fahrradparkplätzen am Bahnhof ist riesig." sagt Konrad Krause, Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Dresden.

Auf Telepolis ist ein Beitrag von Stefanie Eisenreich zur Transition-Town-Bewegung als Antwort auf KlimawandelPeak Oil und Wirtschaftskrise erschienen:

Umweltkatastrophen, Erderwärmung, Peak Oil und Wirtschaftskrisen bestimmen mittlerweile - global betrachtet - unseren Alltag. Medien berichten beinah täglich darüber und der Klimawandel scheint nicht aufzuhalten zu sein. Wir sind in einer Zeit angekommen, in welcher wir uns fragen müssen, wann uns Ressourcen wie Erdöl ausgehen und welche Alternativen uns zur Verfügung stehen. 2010 konnte eine Studie der Bundeswehr belegen, dass etwa 90% aller industriell gefertigten Produkte von der Verfügbarkeit von Erdöl abhängen, während ebenfalls 90% aller Förderstaaten ihren Peak Oil bereits überschritten haben oder bis 2015 noch überschreiten werden.

Der Beitrag berichtet am Beispiel von Dresden von den Städten im Wandel und führt Beispielhaft Initiativen in Dresden, wie das UFER-Projekt, den Elbtaler und das Umundu-Festival auf.

Am Sonntag fand das erste Treffen des entstehenden Netzwerks urbaner Gärten – das noch einen Namen sucht - in Dresden statt.

Sebastian, Anne und ich von den UFER-Projekten hatten auf den urgemütlichen Dachboden des Löbtauer Wohnprojektes WUMS eingeladen. Es kamen 30 Mitglieder von 8 bestehenden oder in Planung befindlichen Dresdener Projekten, zwei Gründungsmitglieder des entstehenden Hamburger Gartennetzwerks “grünanteil”, Aktive aus Chemnitz und aus Hartha, Mitglieder der Umweltverbünde NABU und Grüne Liga, ein Ortsbeirat der Dresdener Altstadt, sowie – sehr überraschend und umso erfreulicher – eine Mitarbeiterin des Grünflächenamtes der Stadt Dresden.

Wir wollen Kräfte bündeln ...

Unser Ziel für die Netzwerkgründung ist es, Synergieeffekte anzukurbeln und dem urbanen Gemeinschaftsgärtnern in Dresden eine starke Stimme zu geben, um über die damit verbundenen Möglichkeiten für einen Wandel der Stadtentwicklung kommunizieren zu können. Außerdem können Projekte und Ressourcen sichtbarer und damit nutzbarer werden.

Das Treffen selbst sollte eine Plattform für näheres Kennenlernen und einen ersten strukturierten Austausch darüber bieten, welche Wünsche die Einzelnen für das Netzwerk haben, und helfen, Vorstellungen über mögliche Ziele und Rahmen abzugleichen.

Wandlungsprozesse benötigen Räume, welche auf der einen Seite genügend Struktur bieten, dass sich ein solcher Prozess manifestiert, welche aber auf der anderen Seite auch genügend chaotische Strukturen zulassen, dass Neues enstehen kann. Verschiedene Methoden haben sich hierfür entwickelt und werden weiter entwickelt. Allem voran lassen sich hier Formate nennen wie:

  • World Café
  • Circle (Kreis)
  • Open Space
  • Pro Action Café

Art of Hosting“ (AoH) könnte man mit „Die Kunst, Gastgeber für gute Gespräche zu sein“ übersetzen. Konkret geht es darum, bunt zusammengewürfelte Gruppen handlungsfähig zu machen, indem qualitätsvolle Räume geschaffen werden, in denen diese Gruppen miteinander über die wirklich wesentlichen Dinge sprechen. Auf dieser Basis können dann gute Lösungen entwickelt werden, die nicht nur innovativ sind, sondern auch breite Zustimmung, Identifikation und Akzeptanz finden.

„Art of Hosting“ ist dabei mehr als eine Methode, es ist eine Haltung. „Art of Hosting“ steht für kollektive Intelligenz, Zusammenarbeit und Selbstorganisation. Und – weil als Open Source Technologie organisiert – ist es gewissermaßen „das Linux-Betriebssystem für Veränderungsprozesse“.

Angehangen ist ein Handbuch, welches diese Methoden vorstellt und aufzeigt, was zu berücksichtigen ist. 

Vom Wachstumskritiker Nico Paech ist ein lesenswertes Interview auf tagesspiegel.de erschienen. 

Das Interview endet mit den Worten: 

Für unseren jetzigen Lebensstil gibt es keine Hoffnung, für ein anderes, genügsameres Wohlergehen der Gesellschaft durchaus. Und zum Absaufen unserer Konsumgesellschaft pfeife ich gern eine tröstende Melodie.

Menschen wollen sich begeistern, sich identifizieren und sich einbringen. Socialbars zeigen, wie zivilgesellschaftliches Engagement und Partizipation durch die Kultur der sozialen Medien gestärkt werden können.
 
Seit 2008 fördert die Socialbar als zentraler Akteur in Deutschland, Schweiz und Österreich die Auseinandersetzung mit dem Thema Zivilgesellschaft im Medienwandel, indem sie lokale Räume für Information, Austausch und Vernetzung schafft.
 
Ob sich Menschen in Zukunft noch besser einbringen können, wird sich vor allem durch die Angebote der Institutionen entscheiden, welche für die Gestaltung unserer Kultur und Gesellschaft mit verantwortlich sind – etwa in Kommunen oder auf Bundesebene. Die Socialbar hat sich auf den Weg gemacht, diesen Prozess aktiv zu gestalten und voranzutreiben, indem sie in vielen Städten gesellschaftliche Lernorte geschaffen hat. Die angehängte Broschüre zeigt das Potential des SocialBAR-Formates auf.
 
Die SocialBAR wird in Dresden von der Evoluzzer-Gruppe angeboten.

Der Elbtaler, die Regionalwährung für die Region Dresden, ist mit einer Pionierphase seit einiger Zeit am Laufen. Alle technischen und vertraglichen Vorraussetzungen wurden für den Elbtaler-Start geschaffen und der Elbtaler hat seine Tore eröffnet. Im Moment können Unternehmer am Elbtaler teilnehmen und für sich ein Elbtaler-Konto eröffnen lassen. 

All das findet auf www.elbtaler.net statt, dem Elbtaler-RegionalAtlas. Dort kann man erfahren, welche Unternehmen bereits am Elbtaler teilnehmen. Ebenso kann dort ein Elbtaler-Konto beantragt werden. 

Vor allem für Unternehmer, für welche diese Startphase interessant ist, aber auch für alle Interessierten, wurde eine Informations-Broschüre erstellt. Die Broschüre gibt Auskunft darüber, was es für Unternehmer bedeutet, am Regionalgeld Elbtaler teilzunehmen. 

More-than-Honey

Seit drei Jahren sterben auf der ganzen Welt die Bienen. Über die Ursachen wird noch gerätselt, aber schon jetzt ist sicher: Es geht um mehr als nur um ein paar tote Insekten und es geht um wesentlich mehr als nur um Honig.

Die Beziehungen zwischen Mensch und Honigbiene verraten uns viel über uns, über die Natur und über unsere Zukunft. Sie zeigen uns, dass Stabilität ebenso ungesund ist wie unbegrenztes Wachstum, dass es die Krisen und Katastrophen sind, die die Evolution vorantreiben, und dass die Rettung oft aus einer völlig unerwarteten Richtung kommt.

Alle berichten vom Sterben der Bienen. MORE THAN HONEY erzählt von ihrem Leben.

MORE THAN HONEY ist eine Coproduktion von zero one film, Allegro Film, Thelma Film und Ormenis Film und startet am 12. Oktober 2012 in den österreichischen Kinos.

Mein Beitrag beschäftigt sich mit der Transition-Town-Bewegung im Allgemeinen, geht aber auf das Beispiel Dresden als eine Stadt im Wandel näher ein. Interviewt habe ich dafür Norbert Rost, Gregor Scholtyssek und Sebastian Kaiser, die sich alle drei in Dresden sehr engagiert für einen Wandel einsetzen - jeder auf seine Weise und in unterschiedlichen Initiativen. Alle konnten sie mir sehr interessante Antworten auf meine Fragen geben.

Mein Artikel soll einen kleinen Überblick über die Transition-Town-Bewegung geben und sie vor allem für solche, die das Thema noch nicht so gut kennen, ein bisschen greifbarer machen.

Viel Spaß beim Lesen!

zum Artikel (PDF)

Dieser Artikel erschien erstmals im Auftrag des Goethe-Instituts e.V. unter www.goethe.de.

Im Deutschlandradio Kultur ist eine Sendung zum Thema "Peak Oil - Das Ende vom Märchen der Wachstumsgesellschaft" von Markus Metz und Georg Seeßlen erschienen. Diese ist auch nachhörbar: ► zur Sendung

Liebe Stadtwandler,

hier ein schöner und, wie ich meine, wichtiger Film, der kürzlich auf ARTE lief - für alle die, die ihn verpasst haben oder ihn noch mal sehen wollen.

Viele Grüße
Alexander

Seiten