Wohin entwickelt sich Dresden im Zeitalter nach den fossilen Energieträgern, des Klimawandels, der Wirtschaftskrise? Wohin entwickeln wir unsere Stadt?

Diese Fragen treiben uns, die wir Dresden im Wandel! ausrufen, um und  wir orientieren uns mit unseren Aktivitäten an der Bewegung der "Transition Towns", den Städten im Wandel. Auch wir wollen Dresden in eine Übergangszeit begleiten, in deren Verlauf wir unsere Stadt noch freundlicher, noch krisenfester, noch lebenswerter gestalten wollen.

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Über 120 Besucher kamen heute zur Veranstaltung mit Prof. Niko Paech zum Thema Postwachstumsökonomie. Ein interesanter Vortrag, eine kontroverse Fragerunde und ein anschließendes diskussionsreiches Kaffeetrinken mit World Café waren zu erleben. Ein rundum gelungener Abend, der die Frage nach einem Leben nach dem Wachstumszwang mit interessanten Gedanken bejaht.

Dresdner Webseiten

Saatgut-Bezugsquellen

Um nach außen aufzutreten, wäre ein Logo hilfreich für die Dresdner Stadt-im-Wandel-Initiative. Etwas, womit sich die Webseite markieren läßt, Flyer, Postkarten oder was man sich auch ans Fahrrad kleben kann (so nach dem Motto: Ich bin dabei). Vielleicht hat da noch jemand griffige Ideen?
 
In Dresden wurde am 25.10.2011 eine Studie vorgestellt, die von Norbert Rost im Auftrag der Grünen Landtagsfraktion erarbeitet wurde. In der Studie geht es um die zentrale Frage, wie gut Sachsens Wirtschaft und Politik auf das Ende des billigen Erdöls vorbereitet ist.
 
Auf Grundlage der Studie kommt Michael Weichert, wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, zu dem Ergebnis:
'Peak Oil' wird bislang in politischen, kommunalen aber auch unternehmerischen Entscheidungen nicht angemessen berücksichtigt
Sein Fazit daher:
Die Staatsregierung sollte das Problem nicht weiter auf die 'lange Bank' schieben und Handlungsstrategien entwickeln. Dabei sollte es vor allem um die Frage gehen, bis wann Öl als Kraftstoff ersetzt werden kann. Denn Erdöl ist für die Verbrennung - auch in Motoren - ein viel zu kostbarer Rohstoff. Das gilt auch für unsere heimische Kohle.
Norbert: Transition Town Hannover hat jetzt begonnen, ein städtisches WLan-Netz aufzubauen. Die Idee der "Transition Town" ist ja hauptsächlich durch Peak Oil und Klimawandel motiviert. Was hat ein städtisches WLan-Netz mit Ölknappheit und Treibhauseffekt zu tun?

Gert Schmidt: Die Transition Towns Idee wird unter anderem davon geleitet, Lösungen auf einem ermäßigten Technologie-Niveau zu erarbeiten. Das ermöglicht die WLAN-Technologie. Für die Kommunikation bedeutet das: Das Internet ist für die Grundbedürfnisse des regionalen Informationsaustauschs überdimensioniert. Es kann nur mit den zurzeit vorhandenen Energieversorungsstrukturen betrieben werden.

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