Wohin entwickelt sich Dresden im Zeitalter nach den fossilen Energieträgern, des Klimawandels, der Wirtschaftskrise? Wohin entwickeln wir unsere Stadt?

Diese Fragen treiben uns, die wir Dresden im Wandel! ausrufen, um und  wir orientieren uns mit unseren Aktivitäten an der Bewegung der "Transition Towns", den Städten im Wandel. Auch wir wollen Dresden in eine Übergangszeit begleiten, in deren Verlauf wir unsere Stadt noch freundlicher, noch krisenfester, noch lebenswerter gestalten wollen.

Hier kannst Du:

  • Dich mit anderen Mitgestaltern dieser Stadt vernetzen
  • einen Überblick über die Aktivitäten in den Gruppen dieser Stadt erhalten
  • Dir einen Überblick über aktuelle Veranstaltungen & andere Termine verschaffen
  • Wissen bekommen und Wissen verbreiten
  • Dich mit Gleichgesinnten austauschen

Machst du mit?

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du eigene Beiträge verfassen oder kommentieren, im Forum schreiben und Dich mit anderen austauschen ► zur Anmeldung

Mit seiner Postwachstumsökonomie entwirft der Ökonom Niko Paech einen Lebensstil, der der globalen Ressourcenverknappung begegnet und uns fit für die Zukunft macht.

Paech bezeichnet als Postwachstumsökonomie ein Wirtschaftssystem, das zur Versorgung des menschlichen Bedarfs nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist, sondern sich durch Wachstumsrücknahme auszeichnet. Er grenzt sich dadurch bewusst von Begriffen der Nachhaltigkeitsdebatte wie „grünem“ oder „nachhaltigem“ Wachstums ab. Er sieht die Notwendigkeit für eine solche Wirtschaftsordnung in der gescheiterten Entkopplung der Umweltschäden und des Rohstoffverbrauchs von der Wertschöpfung, eines nicht weiter durch Konsum oder Einkommen zu steigernde Wohlbefindens auf Basis der Glücksforschung und der ökonomischen Grenzen, wie des globalen Ölfördermaximums.

"Urban Farmers" züchten Frischfisch und Gemüse mitten in der Stadt. Dabei legen sie Wert auf Nachhaltigkeit. Die Bewegung kam über die USA in die Schweiz und jetzt auch nach Berlin.

Transition soll die Antwort auf die Frage liefern, wie wir nachhaltiger leben können. Das bedeutet unter anderem: Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter.

Transition Town (frei übersetzt mit "Stadt im Wandel") ist eine internationale Bewegung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, eine alternative Stadtkultur zu entwickeln: Regionale Kräfte bündeln und vernetzen, die postfossile Ära mit einem Wandel hin zu regenerativen Energien bewältigen, das sind die Ziele von Transition Town.

Ich möchte euch an dieser Stelle auf einen ebenso guten, wie wichtigen Audio-Beitrag hinweisen. Wir reden viel von "Transition Towns" - also Städten im Wandel und Transition bedeutet soviel wie Übergang oder Transformation. Wir sollten uns dabei aber stets auch vor Augen halten - und es letztlich verinnerlichen - dass dieser Wandel nicht nur ein Wandel im Außen, sondern auch ein Wandel im Inneren ist. Im Inneren eines jeden einzelnen von uns. 

Hierzu ein Zitat aus der Ankündigung des Audio-Beitrages:

Eines der großen Probleme, Hanf als Rohstoff zu nutzen, liegt in der starken Beschränkung der Anbaumöglichkeiten. Hanf wird bislang oft nur als Droge diskutiert und seine Nutzung ist entsprechend kriminalisiert. In diese Situation kommt jetzt unerwartet etwas in Bewegung, denn Angela Merkel lud online dazu ein, Fragen an Sie zu senden, die sie dann auf dem Kanal der Bundesregierung bei YouTube beantwortet. Die eingereichten Fragen konnten zudem von den Nutzern abgestimmt werden und die meisten Stimmen bei dieser Abstimmung hat eine Frage zum Thema HANF bekommen: Was hält die Bundesregierung davon, die Kriminalisierung von Hanf durch einen regulierten Markt zu ersetzen?

Über 120 Besucher kamen heute zur Veranstaltung mit Prof. Niko Paech zum Thema Postwachstumsökonomie. Ein interesanter Vortrag, eine kontroverse Fragerunde und ein anschließendes diskussionsreiches Kaffeetrinken mit World Café waren zu erleben. Ein rundum gelungener Abend, der die Frage nach einem Leben nach dem Wachstumszwang mit interessanten Gedanken bejaht.

Dresdner Webseiten

Saatgut-Bezugsquellen

Um nach außen aufzutreten, wäre ein Logo hilfreich für die Dresdner Stadt-im-Wandel-Initiative. Etwas, womit sich die Webseite markieren läßt, Flyer, Postkarten oder was man sich auch ans Fahrrad kleben kann (so nach dem Motto: Ich bin dabei). Vielleicht hat da noch jemand griffige Ideen?
 
In Dresden wurde am 25.10.2011 eine Studie vorgestellt, die von Norbert Rost im Auftrag der Grünen Landtagsfraktion erarbeitet wurde. In der Studie geht es um die zentrale Frage, wie gut Sachsens Wirtschaft und Politik auf das Ende des billigen Erdöls vorbereitet ist.
 
Auf Grundlage der Studie kommt Michael Weichert, wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, zu dem Ergebnis:
'Peak Oil' wird bislang in politischen, kommunalen aber auch unternehmerischen Entscheidungen nicht angemessen berücksichtigt
Sein Fazit daher:
Die Staatsregierung sollte das Problem nicht weiter auf die 'lange Bank' schieben und Handlungsstrategien entwickeln. Dabei sollte es vor allem um die Frage gehen, bis wann Öl als Kraftstoff ersetzt werden kann. Denn Erdöl ist für die Verbrennung - auch in Motoren - ein viel zu kostbarer Rohstoff. Das gilt auch für unsere heimische Kohle.
Norbert: Transition Town Hannover hat jetzt begonnen, ein städtisches WLan-Netz aufzubauen. Die Idee der "Transition Town" ist ja hauptsächlich durch Peak Oil und Klimawandel motiviert. Was hat ein städtisches WLan-Netz mit Ölknappheit und Treibhauseffekt zu tun?

Gert Schmidt: Die Transition Towns Idee wird unter anderem davon geleitet, Lösungen auf einem ermäßigten Technologie-Niveau zu erarbeiten. Das ermöglicht die WLAN-Technologie. Für die Kommunikation bedeutet das: Das Internet ist für die Grundbedürfnisse des regionalen Informationsaustauschs überdimensioniert. Es kann nur mit den zurzeit vorhandenen Energieversorungsstrukturen betrieben werden.

Seiten