Wohin entwickelt sich Dresden im Zeitalter nach den fossilen Energieträgern, des Klimawandels, der Wirtschaftskrise? Wohin entwickeln wir unsere Stadt?

Diese Fragen treiben uns, die wir Dresden im Wandel! ausrufen, um und  wir orientieren uns mit unseren Aktivitäten an der Bewegung der "Transition Towns", den Städten im Wandel. Auch wir wollen Dresden in eine Übergangszeit begleiten, in deren Verlauf wir unsere Stadt noch freundlicher, noch krisenfester, noch lebenswerter gestalten wollen.

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Termin: 

Freitag, 11. Juli 2014 - 15:00

Termin: 

Freitag, 19. September 2014 - 19:00

In Transition 2.0 - PlakatAusgehend von der Kleinstadt "Totnes" im Südwesten Großbritanniens entwickelte sich in den vergangenen Jahren eine starke, global vernetzte Bürgerbewegung: Die sogenannten "Transition Towns", Städte im Wandel.

Die Bürger dieser Städte wollen Finanzkrisen, Ressourcenknappheit und Klimawandel nicht passiv abwarten, sondern ihre eigenen Wohnorte aktiv vorbereiten. Auch in Dresden arbeiten Menschen mit dieser Idee und wollen Dresden widerstandsfähiger und lebenswürdiger zugleich machen.

Der Film "In Transition 2.0" zeigt, was weltweit in Städten vor sich geht. Obwohl darin Orte in Italien, Japan, USA, Großbritannien, Indien und Neuseeland gezeigt werden, entstand der Film trotzdem ohne Flugreise.

Der Abend soll diese neue "Bürgerbewegung" vorstellen, die zum lokalen Handeln einlädt. Zum anschließenden Filmgespräch lädt Norbert Rost von der Dresdner Transition-Initiative "Dresden im Wandel".

Euro ade? Jetzt kommen die Regionalwährungen

so titelt MDR Jump seinen Beitrag zum Elbtaler. Wer den ca. 3 minütigen Beitrag nachhören möchte, wird hier fündig:

http://www.jumpradio.de/programm/sendung/mittag/audio884100.html

Anläßlich der Ukraine-Krise ergab eine Kurzstudie des Büro für postfossile Regionalentwicklung eine hohe Anfälligkeit Dresdens für Krisen in der Öl- und Gasversorgung. Die Energieversorgung Dresdens beruht zu 80% auf Öl und Gas, davon kommt der Großteil aus russischen Quellen. Die Ukraine-Krise zeigt, dass dieser hohe Anteil die Stadt verletzlich macht. Letztlich stammt etwa ein Drittel der Dresdner Energiezuflüsse aus Russland. Dabei ist der überregionale LKW- und Flugverkehr, der für die Versorgung und wirtschaftliche Prosperität der Stadt wichtig ist, noch nicht einmal einbezogen, weil diese Bereiche bei der Erstellung des Dresdner Energiekonzepts ausgeblendet wurden. Eine akute Öl- oder Gaskrise, die Preissteigerungen oder Lieferverzögerungen zur Folge hätte, würde die Stadtgesellschaft hart treffen.

Eine Brachfläche wird zum Gemeinschaftsgartenprojekt: An der Columbusstraße in Löbtau wird derzeit eine Freifläche von ihrem Müll befreit. Auf der großen Anlage entsteht ein Stadtpark mit zusätzlich etwa 300 m² Gartenland zur freien Verfügung. Gemeinsam gegärtnert wird ab Juli 2014. Unterstützung findet das ganze Projekt von der Stadt Dresden, welche sich auch für die Finanzierung der Baumaßnahmen des Parks verantwortlich zeichnet.
 
Wir vom Verein „Haushalten Dresden e.V.“ sowie „Werk.Stadt.Laden.“ möchten den „Bürgergarten Columbusstraße“ als einen Ort des Austausches, der Kommunikation und der Ruhe inmitten des sich dynamisch entwickelnden Stadtteils Löbtau etablieren. Gemeinsam soll ein Garten entstehen, welcher dazu einlädt zu verweilen.
 
Für dieses Projekt werden Interessierte gesucht, die Lust haben den Garten mit aufzubauen und daraus etwas Nachhaltiges zu gestalten. Jeder kann mitmachen – egal ob Jung oder Alt, Gartenprofi oder Frischling.
 

Das GartenNetzwerk Dresden freut sich, in diesem Jahr mit den Seitentrieben das erste Mal, eine mehrere Gärten und die ganze Saison umfassende Veranstaltungsreihe durchführen zu können.

Wir sind durchaus stolz, ein buntes Programm mit 14 Veranstaltungen auf die Beine gestellt zu haben, deren Fokus auf der Vermittlung von gärtnerischen Kompetenzen und praktischem Wissen liegt.

Alle genauen und aktuellen Infos zu den Workshops und Treffen findet ihr auf unserer Website, schaut euch also dort gern das ausführliche Programm an ... smiley

Biene im AnflugDie ersten beiden Bienenvölker habe ihren neuen Standort im Museumsgarten bezogen und wir freuen uns riesig auf die künftige Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden, unserem neuen Kooperationspartner.

Mit dem Deutschen Hygiene-Museum stellt erstmals eine öffentliche Einrichtung in Dresden ihr Grundstück zur Verfügung, um die Ansiedlung von Bienen und das Anliegen das Anliegen von Biene sucht Blüte zum Schutz ihres Lebensraums zu unterstützen.

Das Museum möchte die Zusammenarbeit auch dazu nutzen, bestimmte Veranstaltungsformate und Bildungsangebote vor allem im benachbarten Kinder-Museum zu entwickeln bzw. zu ergänzen. Denkbar sind auch Vorträge oder Informationsveranstaltungen zur Bedeutung der Biene für das Ökosystem, die Kulturlandschaft und unseren Wirtschaftsraum. Im Jahresverlauf sind zudem Führungen zu den Bienen und der Verkauf des Honigs im Museums-Shop geplant.

Die Bienen im Museumsgarten werden entsprechend den BsB-Kriterien für naturnahes Imkern gehalten.

Pressestimmen:
Dresdner Neueste Nachrichten
MDR 1 Radio Sachsen
Focus online

Der Lokale Agenda 21 für Dresden e. V. und der Lions Club Dresden Agenda 21 loben den 15. Wettbewerb für Zukunftsprojekte aus.

Bewerben können sich Dresdner Bürgerinnen und Bürger wie auch Unternehmen, Vereine und andere Organisationen, die mit umsetzbaren und zukunftsweisenden Projekten den Weg in die Zukunft ihrer Heimatstadt aufzeigen. Entscheidungskriterien für die Preisvergabe sind, dass die Projekte sich bereits in der Realisierungsphase befinden. Weiterhin ausschlaggebend sind die Verbindung von ökonomischen, sozialen und ökologischen Aspekten, die Kooperation verschiedener Disziplinen und die Vermittlung von Motivation zum gesellschaftlichen Engagement.

Es werden drei Preise vergeben in Höhe von zweimal 2.500 Euro sowie ein Publikumspreis in Höhe von 1.000 Euro, mit dem die Dresdner Bürgerschaft das von ihr favorisierte Projekt würdigt.

Auf einem Treffen am 15./16. März 2014 in Göttingen erarbeiteten Aktive aus vielen Transition-Initiativen in einem spannenden, intensiven und ermutigenden Prozess die Satzung unseres neuen Transition-Netzwerk-Vereins - und gründeten diesen dann direkt am 16.03.2014 (unter dem Namen "Transition Netzwerk e.V."; mit Sitz in Witzenhausen).

Was vor einem Jahr auf einem ersten Treffen in Bielefeld das erste Mal diskutiert, auf dem Netzwerktreffen auf Schloß Tempelhof im September 2013 vertieft und jetzt in Göttingen gegründet wurde, ist ein Verein, der sich als Dienstleister für das Transition Netzwerk an sich mit all den aktiven und noch entstehenden AG’s, den Transition-Gruppen und -Initiativen sowie den momentan  im deutschsprachigen Raum noch entstehenden Netzwerk-Strukturen versteht.
D.h. der Verein unterstützt das Netzwerk, aber er ist nicht das Netzwerk (ganz analog zu dem von uns oft empfohlenen Verhältnis lokaler Transition Kern-Gruppen <-> zu ihren legalen Unterstützungs-Strukturen).

Der Sitz des Vereins wird in Witzenhausen sein. Der Vorstand setzt sich aus fünf gleichberechtigten Mitgliedern zusammen. Diese sind Silvia Hable und Farid Melko von TT Witzenhausen, Karin Schulze von TT Göttingen, Gerd Wessling von TT Bielefeld und Gerald Wurch von der Transition-Initiative Westerwald im Wandel. Erste Schritte auf dem Weg zum eingetragenen Verein sind gemacht, der Vorstand trat in seinen Gruppenbildungsprozeß ein und erarbeitete erste Aufgaben.

Für die Gartenstadt Hellerau und den Großen Garten ist Dresden weltberühmt. Seit einigen Jahren wächst zudem eine kleine Szenerie an Gemeinschaftsgärten in der Stadt heran, in denen nicht nur Pflanzen wachsen, sondern auch soziale Netze. In diese Entwicklung platzt plötzlich ein Parkhaus: Seit Anfang des Jahres treibt die Stadtverwaltung den Plan voran, am Uniklinikum in der Gleisschleife ein neues Parkhaus zu bauen. Ein Parkhaus wird dort dringlich gebraucht: Die Uniklinik und die weiter wachsenden Biotechnologie-Firmen ziehen Mitarbeiter und Besucher an und Menschen wohnen in der Johannstadt und Striesen natürlich auch noch. Das Problem: Das derzeit geplante Parkhaus soll an genau jener Stelle entstehen, auf denen derzeit die Internationalen Gärten wachsen.

Auch an anderer Stelle in der Stadt gärt ein Konflikt zwischen grünen Flächen und geplantem Beton: Auf den Hufewiesen in Trachau. Dort planen seit längerem zwei Investoren den Bau von Wohnungen, würden dabei aber die Fläche zu großen Teilen versiegeln. Natürlich sind diese Investoren nicht von hier, sie bringen Geld von außen mit, um Mietzahlungen aus der Stadt herauszutragen. Eine dieser klassischen Investments, die Rob Hopkins in seinem neuen Buch "extraktive Investments" nennt, also: herausholendes Investment.

Beide Baustellen sind beispielhaft für unsere Stadt. Einerseits wächst die Stadt, andererseits gibt es keine Diskussion darüber, wie die Vision einer "ausgewachsenen Stadt" aussieht. Wie groß soll Dresden werden? Einerseits wird zu bürgerschaftlichem Engagement aufgerufen, andererseits geht Investoreninteresse meistens vor. Einerseits gilt Dresden als grüne Stadt und soll es auch bleiben, andererseits dominiert das Auto große Teile des Stadtlebens und verlangt seinen Tribut in Form von Parkplätzen.

In seinem Roman “Black Out” beschreibt Marc Elsberg ein grusliges Szenario: Durch Softwareprobleme fällt europaweit die Stromversorgung aus – nicht nur für wenige Stunden, sondern für viele Tage. Einige der in dem spannenden Buch angesprochenen Auswirkungen solch eines Stromausfalls haben wir in Fragenform der Stadtverwaltung Dresdens vorgelegt: Denn in solch einem Fall wäre unsere Stadt und alle Dresdner natürlich ebenso betroffen.

Die Notstromreserven der städtischen Krankenhäuser gibt die Stadtverwaltung mit 24 bzw. 48 Stunden an. Binnen dieses Zeitraums muss nachgetankt werden. Da allerdings nur das Tanklager auf der Bremer Straße ein eigenes Notstromkonzept hat, nicht jedoch die einzelnen Tankstellen im Stadtbereich, müßte jede Versorgung zentral aus diesem Lager kommen.

Auffällig ist, dass die Stadtverwaltung auf die Frage nach den Dresdner Krankenhäusern nur über das Krankenhaus Friedrichstadt und das Krankenhaus Neustadt spricht. Alle anderen Krankenhäuser, sei es die Uniklinik, die Diakonissenanstalt oder der St. Joseph-Stift werden in der Antwort nicht berücksichtigt, so als wären für uns Dresdner nur jene Institutionen relevant, die in kommunaler Trägerschaft sind.

Über die Feuerwehr sagt die Stadtverwaltung, dass ihre Notstromversorgung zwischen 12 und 48 Stunden reicht und ebenfalls über das einzig mit Notstromsystemen ausgestattete Tanklager Bremer Straße versorgt würden. Über die Treibstoff- und Notstromversorgung der Polizei macht die Verwaltung ebenfalls keine Aussagen: Da die Polizei dem Land Sachsen untersteht, fühlt sich die Stadtverwaltung ebenso wie bei den Krankenhäusern nicht zuständig. Wer ein vollständiges Bild der Verletzlichkeit Dresdens haben will, soll gefälligst selber puzzeln. So als wäre das Leben eines Dresdners aufteilbar auf Zuständigkeiten.

Konkrete Aussagen, wie hoch denn die Treibstoffmengen sind, die für Notstromversorgungssituationen bereitstünden, kann (oder will) die Stadtverwaltung nicht machen. Sie geht begründungslos davon aus, “dass die in diesen Speichern vorrätigen Reserven hinreichend sein werden”. Punkt. Worauf sich dieser Optimismus stützt, ist nicht zu erfahren, was auch daran liegen könnte, dass solch ein Szenario innerhalb der Verwaltung noch nie durchgespielt wurde. Es fehle, so die Stadtverwaltung, ein “Modell” anhand dessen ein längerfristiger Stromausfall experimentell durchgeführt werden könne. Die letzte Übung, die in der Stadtverwaltung zu diesem Thema durchgeführt wurde, war eine “Stabsrahmenübung für den Stab für außergewöhnliche Ereignisse” im Jahr 2007. In dieser Übung fiel der Strom in einem einzelnen Stadtteil aus.

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