Wohin entwickelt sich Dresden im Zeitalter nach den fossilen Energieträgern, des Klimawandels, der Wirtschaftskrise? Wohin entwickeln wir unsere Stadt?

Diese Fragen treiben uns, die wir Dresden im Wandel! ausrufen, um und  wir orientieren uns mit unseren Aktivitäten an der Bewegung der "Transition Towns", den Städten im Wandel. Auch wir wollen Dresden in eine Übergangszeit begleiten, in deren Verlauf wir unsere Stadt noch freundlicher, noch krisenfester, noch lebenswerter gestalten wollen.

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Auf einem Treffen am 15./16. März 2014 in Göttingen erarbeiteten Aktive aus vielen Transition-Initiativen in einem spannenden, intensiven und ermutigenden Prozess die Satzung unseres neuen Transition-Netzwerk-Vereins - und gründeten diesen dann direkt am 16.03.2014 (unter dem Namen "Transition Netzwerk e.V."; mit Sitz in Witzenhausen).

Was vor einem Jahr auf einem ersten Treffen in Bielefeld das erste Mal diskutiert, auf dem Netzwerktreffen auf Schloß Tempelhof im September 2013 vertieft und jetzt in Göttingen gegründet wurde, ist ein Verein, der sich als Dienstleister für das Transition Netzwerk an sich mit all den aktiven und noch entstehenden AG’s, den Transition-Gruppen und -Initiativen sowie den momentan  im deutschsprachigen Raum noch entstehenden Netzwerk-Strukturen versteht.
D.h. der Verein unterstützt das Netzwerk, aber er ist nicht das Netzwerk (ganz analog zu dem von uns oft empfohlenen Verhältnis lokaler Transition Kern-Gruppen <-> zu ihren legalen Unterstützungs-Strukturen).

Der Sitz des Vereins wird in Witzenhausen sein. Der Vorstand setzt sich aus fünf gleichberechtigten Mitgliedern zusammen. Diese sind Silvia Hable und Farid Melko von TT Witzenhausen, Karin Schulze von TT Göttingen, Gerd Wessling von TT Bielefeld und Gerald Wurch von der Transition-Initiative Westerwald im Wandel. Erste Schritte auf dem Weg zum eingetragenen Verein sind gemacht, der Vorstand trat in seinen Gruppenbildungsprozeß ein und erarbeitete erste Aufgaben.

Für die Gartenstadt Hellerau und den Großen Garten ist Dresden weltberühmt. Seit einigen Jahren wächst zudem eine kleine Szenerie an Gemeinschaftsgärten in der Stadt heran, in denen nicht nur Pflanzen wachsen, sondern auch soziale Netze. In diese Entwicklung platzt plötzlich ein Parkhaus: Seit Anfang des Jahres treibt die Stadtverwaltung den Plan voran, am Uniklinikum in der Gleisschleife ein neues Parkhaus zu bauen. Ein Parkhaus wird dort dringlich gebraucht: Die Uniklinik und die weiter wachsenden Biotechnologie-Firmen ziehen Mitarbeiter und Besucher an und Menschen wohnen in der Johannstadt und Striesen natürlich auch noch. Das Problem: Das derzeit geplante Parkhaus soll an genau jener Stelle entstehen, auf denen derzeit die Internationalen Gärten wachsen.

Auch an anderer Stelle in der Stadt gärt ein Konflikt zwischen grünen Flächen und geplantem Beton: Auf den Hufewiesen in Trachau. Dort planen seit längerem zwei Investoren den Bau von Wohnungen, würden dabei aber die Fläche zu großen Teilen versiegeln. Natürlich sind diese Investoren nicht von hier, sie bringen Geld von außen mit, um Mietzahlungen aus der Stadt herauszutragen. Eine dieser klassischen Investments, die Rob Hopkins in seinem neuen Buch "extraktive Investments" nennt, also: herausholendes Investment.

Beide Baustellen sind beispielhaft für unsere Stadt. Einerseits wächst die Stadt, andererseits gibt es keine Diskussion darüber, wie die Vision einer "ausgewachsenen Stadt" aussieht. Wie groß soll Dresden werden? Einerseits wird zu bürgerschaftlichem Engagement aufgerufen, andererseits geht Investoreninteresse meistens vor. Einerseits gilt Dresden als grüne Stadt und soll es auch bleiben, andererseits dominiert das Auto große Teile des Stadtlebens und verlangt seinen Tribut in Form von Parkplätzen.

In seinem Roman “Black Out” beschreibt Marc Elsberg ein grusliges Szenario: Durch Softwareprobleme fällt europaweit die Stromversorgung aus – nicht nur für wenige Stunden, sondern für viele Tage. Einige der in dem spannenden Buch angesprochenen Auswirkungen solch eines Stromausfalls haben wir in Fragenform der Stadtverwaltung Dresdens vorgelegt: Denn in solch einem Fall wäre unsere Stadt und alle Dresdner natürlich ebenso betroffen.

Die Notstromreserven der städtischen Krankenhäuser gibt die Stadtverwaltung mit 24 bzw. 48 Stunden an. Binnen dieses Zeitraums muss nachgetankt werden. Da allerdings nur das Tanklager auf der Bremer Straße ein eigenes Notstromkonzept hat, nicht jedoch die einzelnen Tankstellen im Stadtbereich, müßte jede Versorgung zentral aus diesem Lager kommen.

Auffällig ist, dass die Stadtverwaltung auf die Frage nach den Dresdner Krankenhäusern nur über das Krankenhaus Friedrichstadt und das Krankenhaus Neustadt spricht. Alle anderen Krankenhäuser, sei es die Uniklinik, die Diakonissenanstalt oder der St. Joseph-Stift werden in der Antwort nicht berücksichtigt, so als wären für uns Dresdner nur jene Institutionen relevant, die in kommunaler Trägerschaft sind.

Über die Feuerwehr sagt die Stadtverwaltung, dass ihre Notstromversorgung zwischen 12 und 48 Stunden reicht und ebenfalls über das einzig mit Notstromsystemen ausgestattete Tanklager Bremer Straße versorgt würden. Über die Treibstoff- und Notstromversorgung der Polizei macht die Verwaltung ebenfalls keine Aussagen: Da die Polizei dem Land Sachsen untersteht, fühlt sich die Stadtverwaltung ebenso wie bei den Krankenhäusern nicht zuständig. Wer ein vollständiges Bild der Verletzlichkeit Dresdens haben will, soll gefälligst selber puzzeln. So als wäre das Leben eines Dresdners aufteilbar auf Zuständigkeiten.

Konkrete Aussagen, wie hoch denn die Treibstoffmengen sind, die für Notstromversorgungssituationen bereitstünden, kann (oder will) die Stadtverwaltung nicht machen. Sie geht begründungslos davon aus, “dass die in diesen Speichern vorrätigen Reserven hinreichend sein werden”. Punkt. Worauf sich dieser Optimismus stützt, ist nicht zu erfahren, was auch daran liegen könnte, dass solch ein Szenario innerhalb der Verwaltung noch nie durchgespielt wurde. Es fehle, so die Stadtverwaltung, ein “Modell” anhand dessen ein längerfristiger Stromausfall experimentell durchgeführt werden könne. Die letzte Übung, die in der Stadtverwaltung zu diesem Thema durchgeführt wurde, war eine “Stabsrahmenübung für den Stab für außergewöhnliche Ereignisse” im Jahr 2007. In dieser Übung fiel der Strom in einem einzelnen Stadtteil aus.

Termin: 

Samstag, 1. März 2014 - 11:00

Es geht um die Brachfläche auf der Konkordienstraße in Dresden-Pieschen.

Wir nennen sie jetzt schon einfach mal "Konkordia" - was sich auf eine der Tugenden der römischen Mythologie bezieht und es meint: Eintracht! - Aha!

Der momentane Zustand ist bedauerlich. Aber es wird sich nicht ändern, wenn wir nichts machen. Was reizt oder stört uns? Welche Potentiale gibt es?

Darum wollen wir uns zusammentun, Ideen sammeln und diesen Unort in einen (temporären) Ort unserer Wahl verwandeln. Somit haben wir auch die Chance auszuprobieren, was hinter den Begriffen Nachbarschaft, Stadtentwicklung, Gemeinschaft, Freiraum o.ä. stecken kann.

Also, wer macht mit?

Wir laden euch ein, gemeinsam ein Logo zu entwickeln, um "Dresden im Wandel" ein Gesicht zu geben. Das Logo können künftig die Initiativen und Orte tragen, die sich als Teil des Wandels verstehen. Es kann uns helfen, auf Infomaterialen oder auch der Website die gemeinsamen Triebkräfte zu zeigen, um den Transition-Gedanken in die Stadt zu tragen.

Womit lässt sich der Wandel hier in Dresden darstellen? Welche Symbole, Bilder, Gedanken sollte das Logo enthalten?

Lasst eure Ideen sprießen und eure Stifte kreisen! Im Anhang findet ihr auch ein Wordle zur Inspiration.

“Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem grossen Zeh in den Sand kratzen kann.”
Kurt Weidemann, Typograph

Schickt eure Entwürfe & Ideen bis zum 28. Februar an kontakt@dresden-im-wandel.de

Beim evoluzzer-Themenabend am 12.02. im Alten Wettbüro könnt ihr auch gemeinsam Entwürfe erspinnen und zu Papier bringen. Eingereichte  Skizzen und Ideen werden regelmäßig auf www.dresden-im-wandel.de hochgeladen und dienen so als Inspirationsquelle. Im März werden wir die besten Ideen zu einem professionellen Logo ausarbeiten lassen. Wenn du dich für diese Ausarbeitung melden möchtest, immer los: Wir haben sogar ein kleines Budget dafür.

Hier nochmal der Orientierungsrahmen:

  • Skizzen, die später professionell zu einem Logo weiterverarbeitet werden können
  • das Logo sollte auch schwarz/weiß funktionieren
  • Einreichung bis zum 28. Februar 2014


Wir freuen uns auf eure Ideen,
die TransitionTown-Kerninitiative

Termin: 

Mittwoch, 12. Februar 2014 - 19:30

Der Weg zur zukunftsfähigen Gesellschaft"Werden wir rechtzeitig unsere Wirtschafts- und Konsumweise so verändern, dass die kommenden Generationen noch eine Chance haben, ihr Leben menschenwürdig zu gestalten?"

In seinem neusten Werk "Der Weg zur zukunftsfähigen Gesellschaft" stellt der Autor Franz Groll eine zukunftsfähige Alternative zu unserer heutigen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung vor. Er zeigt in seinem Buch Wege auf, wie wir in einem evolutionären Prozess in diese neue Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung hineingleiten können. Dies ohne die Gefahr, dass die Wirtschaft in eine Krise gerät oder gar kollabiert.

In seinem Werk geht der Autor auch auf die aktuellen Probleme der EU und der Eurozone ein. Den Abschluss bildet eine (fiktive) Regierungserklärung, wie sie von der "Bewegung zukunftsfähige Gesellschaft" bei der Übernahme der Regierungsverantwortung vor dem Deutschen Bundestag vorgetragen werden könnte.

Beim Evoluzzer-Themenabend wird der Autor Franz Groll sein neustes Werk, seine Gedanken und Visionen und Schritte auf dem Weg in eine zukunftsfähige Gesellschaft vorstellen.

Termin: 

Samstag, 15. Februar 2014 - 15:00 bis 17:00

Im Rahmen des 2. Bienenfachtages in Neugersdorf werden wir wieder zum Werkzeug greifen und mit Euch Nisthilfen bauen.

Henry Schampatis von der Naturschutzstation Neschwitz wird uns in die theoretischen Tiefen der Wildbienenwelt einführen. Im Anschluß wird es dann praktisch und wir geben Tipps, wie man mit einfachsten Mitteln Lebensräume für Wildbienen erhalten und wieder schaffen kann. Dazu werden wir auch ein paar Nisthilfen mit Euch gemeinsam bauen, die Ihr in Eure Gärten, Balkons oder Hinterhöfe tragen könnt.

Also packt die Bastellust ein und folgt uns nach Neugersdorf!

Dort wird es weitere Vorträge geben:

11:30 Uhr – “Faszination Bienen – fleißige Helfer im Garten pflegen”

Termin: 

Mittwoch, 22. Januar 2014 - 19:30

Wir laden zur 16. SocialBAR in Dresden ein. Die Socialbar ist ein Treffen von Weltverbesserern. Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtliche Helfer, Politiker und Unternehmen mit sozialer Verantwortung kommen bei der Socialbar zusammen, um sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen.

SocialBAR DresdenDie SocialBAR findet am Mittwoch, den 22.01.2014, 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr), im Alten Wettbüro, Antonstraße 8, 01097 Dresden, statt.

Unsere Themen werden sein: 

  • Vortrag A: green net project - das dezentrale soziale Netzwerk für Nachhaltigkeit (green net project - Team)
  • Vortrag B: Wie kommen wir zu mehr Freiräumen in Dresden? (Torsten Schulze / Johannes Lichdi)
  • Vortrag C: Stadtcamp Dresden (Yaki Muth / Steffen Peschel)

Abrunden werden wir die Impulsvorträge mit einer kurzen Vorstellung der im September 2014 stattfindenden internationalen Degrowth Konferenz. Die Ergebnisse der letzten PlauderBAR werden hierbei vorgestellt.

Die Vorträge und die sich an den jeweiligen Vortrag anschließende Diskussion sind auf max. 15 Minuten begrenzt!

Im Anschluss besteht natürlich ausreichend Gelegenheit sich in offener Runde auszutauschen.

Zur aktuellen Lage:

Unser 12.500 Quadratmeter großes Freiraumprojekt droht Opfer einer Stadtentwicklung zu werden, die durch Profitinteressen geleitet ist. Alle unsere menschlichen Grundbedürfnisse werden von gewählten Repräsentant_Innen auf den freien Markt feilgeboten. Egal ob Wasser, Wohnen, Nahrung. Wir sind alle Spekulation und Profitinteressen ausgesetzt. Energiekosten, Mieten und Lebensmittelpreise steigen, weil wenige reiche Aktionäre von Großkonzernen ein luxuriöses Leben auf Kosten anderer leben.

Global gesehen geht es uns auf dem Freiraum noch verhältnismäßig „gut“. Während andernorts Menschen durch steigende Nahrungsmittelpreise verhungern, verlieren wir „nur“ unsere soziale und kulturelle Heimat. Wir bleiben am Leben, verlieren aber den Raum für zwischenmenschliche Beziehungen, die Möglichkeit sich kulturell auszudrücken und letztlich ganze Daseins- und Lebenswelten. Jedoch gehören solche Orte zu einer lebendigen und lebenswerten Stadt, wie ein Mensch die Luft zum Atmen braucht.
 

Gesamtsituation: Handeln!

Spätestens zum jetzigen Zeitpunkt  sind wir alle gefragt!  Lasst uns in den verbleibenden Wochen gemeinsam für einen bunten Flecken Erde mitten in Dresden einsetzen! Denn verlieren werden wir alle! Es reicht nicht mehr, Sachen gut zu finden, Lifestyle zu konsumieren und sich alternativ zu geben. Das Projektsterben ist in dieser Stadt ist in vollem Gange! Wenn es so weitergeht werden wir in naher Zukunft keine Orte für selbstbestimmtes Leben und unkommerzielle Kultur haben! „Man müsste mal was machen“ und „eigentlich sollte man“ reicht nicht mehr!  Talking is over – action is on!

Termin: 

Mittwoch, 8. Januar 2014 - 19:30

Im September 2014 findet die vierte internationale Degrowth Konferenz, nach Paris, Barcelona, Venedig/Montreal, in Leipzig statt. 

"Die Degrowth-Konferenz hinterfragt die Fixierung auf Wirtschaftswachstum in der Wirtschaftspolitik und fördert sozial-ökologische Alternativen. Sie bietet einen Rahmen für wissenschaftliche Debatten, den Austausch von Aktivist_innen und Praktiker_innen und die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema."

Die Veranstalter laden alle Engagierten und Interessierten dazu ein, die Konferenz mitzugestalten und Vorschläge (Vorträge, Workshops etc.) einzureichen. Wir möchten bei der Plauderbar am 08. Januar 2014 speziell darüber plaudern, wie Aktive und Engagierte aus Dresden auf der Konferenz vertreten sein können. 

Wir laden alle Stadt- und Kulturgärtner, Freiräum(l)er und Wandelgestalter, Gedankensammler und Energieerzeuger ein, die Dresden heute schon verändern, zur Plauderbar am 08.01.2014 um 19:30 Uhr im Alten Wettbüro, Antonstraße 8, 01097 Dresden.

In Dresden startet mit dem Frühjahr 2014 nun auch endlich die erste Solidarische Landwirtschaft. Das Modell der Community Supported Agriculture verspricht nicht nur lokales und gesundes Gemüse, sondern auch eine neue Perspektive für unsere Beziehung zum Lebensmittelanbau. Durch die Gemeinschaft getragen, können die Gärtner unabhängig von Marktmechanismen und Preisdruck in enger und persönlicher Absprache mit den Unterstützern Gemüse und Früchte so anbauen, dass sie sowohl deren Bedürfnissen als auch denen des Bodens und ihrer eigenen gerecht werden.

Schaut es euch an, lernt die Gärtner kennen und freut euch auf euren Ernteanteil in 2014. Solidarische Landwirtschaft in Dresden.

Mein Herz bewegt der Wunsch,
Zukunft selbst mit zu gestalten,
gemeinsam zu gestalten,
alternative Konzepte zu entwickeln.”

Notiz eines Teilnehmers

Im Rahmen des Umundu-Festivals 2013 beherbergte der große Saal des Hygiene-Museums am Donnerstag, den 17.Oktober, eine in vielerlei Hinsicht nachhaltige Vernetzungsveranstaltung der belebenden Art:

Die Dresdner Transition Town-Initiative hatte, unterstützt von der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen und dem Hygiene-Museum, die verschiedensten Akteure und Interessierten eines nachhaltigkeitsorientierten Wandels in Dresden eingeladen. Das Anliegen war, ein Bild darüber zu schaffen, welche Projekte und Bewegungen in der Stadt schon aktiv sind und wer dafür alles engagiert am Werke ist.

Den Abend eröffnete Norbert Rost mit der Vorstellung der globalen und lokalen Perspektiven, unter denen die Transition-Bewegung aktiv ist und die das Anliegen dieses Abends rahmten.

Daraufhin waren die ungefähr 200 Teilnehmenden zu einer kurzen persönlichen Reflexion eingeladen: 'Was ist dein Platz in diesem Kosmos und was bewegt dein Herz?' waren die Fragen, die deutlich machten, dass es bei dieser Veranstaltung keine Experten und Zuhörer geben, sondern alle gefragt sein würden.

So bot der Abend eine aktivierende und herausfordernde Mischung aus Kurzvorstellungen und locker-konzentriertem Austausch.

Termin: 

Sonntag, 1. Dezember 2013 - 11:00 bis 21:00

Tagesworkshop zum Thema Zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung

Der Politische Suppentopf hat Feuer gefangen und beginnt zu brodeln: Am 01. Dezember sind wir in Dresden! INKOTA und die Kampagne Meine Landwirtschaft laden ein, gemeinsam an Visionen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft zu basteln, Ideen zu schmieden und deren Umsetzung zu planen – denn das ist bitter nötig!

Diskutieren, Schnippeln, Handeln – wir wollen nicht nur reden, sondern auch aktiv werden. Zusammen mit Kochaktivist Wam Kat von der Fläming Kitchen bereiten wir eine Zukunftssuppe zu, kommen ins Gespräch und werfen einen Blick über den Tellerrand.

Am 01. Dezember haben wir dazu folgende Projekte und Initiativen eingeladen: deinHof - Solidarische Gemüsekoop, Johannishöhe, Slow Food Youth Dresden, Taschnetz Elbtal, TU-Umweltinitiative, UFER-Projekte Dresden und viele mehr. Sie werden sich und ihre Arbeit exemplarisch vorstellen und uns damit für die Planung von Aktionen, neuen Projekten und Initiativen inspirieren. Falls eurer Projekt oder Verein noch nicht dabei ist, könnt ihr euch gern noch melden... :) Moderieren wird den Workshop Andreas Poldrack von der Evoluzzer/SocialBar Dresden.

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