Wohin entwickelt sich Dresden im Zeitalter nach den fossilen Energieträgern, des Klimawandels, der Wirtschaftskrise? Wohin entwickeln wir unsere Stadt?

Diese Fragen treiben uns, die wir Dresden im Wandel! ausrufen, um und  wir orientieren uns mit unseren Aktivitäten an der Bewegung der "Transition Towns", den Städten im Wandel. Auch wir wollen Dresden in eine Übergangszeit begleiten, in deren Verlauf wir unsere Stadt noch freundlicher, noch krisenfester, noch lebenswerter gestalten wollen.

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Mein Herz bewegt der Wunsch,
Zukunft selbst mit zu gestalten,
gemeinsam zu gestalten,
alternative Konzepte zu entwickeln.”

Notiz eines Teilnehmers

Im Rahmen des Umundu-Festivals 2013 beherbergte der große Saal des Hygiene-Museums am Donnerstag, den 17.Oktober, eine in vielerlei Hinsicht nachhaltige Vernetzungsveranstaltung der belebenden Art:

Die Dresdner Transition Town-Initiative hatte, unterstützt von der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen und dem Hygiene-Museum, die verschiedensten Akteure und Interessierten eines nachhaltigkeitsorientierten Wandels in Dresden eingeladen. Das Anliegen war, ein Bild darüber zu schaffen, welche Projekte und Bewegungen in der Stadt schon aktiv sind und wer dafür alles engagiert am Werke ist.

Den Abend eröffnete Norbert Rost mit der Vorstellung der globalen und lokalen Perspektiven, unter denen die Transition-Bewegung aktiv ist und die das Anliegen dieses Abends rahmten.

Daraufhin waren die ungefähr 200 Teilnehmenden zu einer kurzen persönlichen Reflexion eingeladen: 'Was ist dein Platz in diesem Kosmos und was bewegt dein Herz?' waren die Fragen, die deutlich machten, dass es bei dieser Veranstaltung keine Experten und Zuhörer geben, sondern alle gefragt sein würden.

So bot der Abend eine aktivierende und herausfordernde Mischung aus Kurzvorstellungen und locker-konzentriertem Austausch.

Termin: 

Sonntag, 1. Dezember 2013 - 11:00 bis 21:00

Tagesworkshop zum Thema Zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung

Der Politische Suppentopf hat Feuer gefangen und beginnt zu brodeln: Am 01. Dezember sind wir in Dresden! INKOTA und die Kampagne Meine Landwirtschaft laden ein, gemeinsam an Visionen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft zu basteln, Ideen zu schmieden und deren Umsetzung zu planen – denn das ist bitter nötig!

Diskutieren, Schnippeln, Handeln – wir wollen nicht nur reden, sondern auch aktiv werden. Zusammen mit Kochaktivist Wam Kat von der Fläming Kitchen bereiten wir eine Zukunftssuppe zu, kommen ins Gespräch und werfen einen Blick über den Tellerrand.

Am 01. Dezember haben wir dazu folgende Projekte und Initiativen eingeladen: deinHof - Solidarische Gemüsekoop, Johannishöhe, Slow Food Youth Dresden, Taschnetz Elbtal, TU-Umweltinitiative, UFER-Projekte Dresden und viele mehr. Sie werden sich und ihre Arbeit exemplarisch vorstellen und uns damit für die Planung von Aktionen, neuen Projekten und Initiativen inspirieren. Falls eurer Projekt oder Verein noch nicht dabei ist, könnt ihr euch gern noch melden... :) Moderieren wird den Workshop Andreas Poldrack von der Evoluzzer/SocialBar Dresden.

Termin: 

Donnerstag, 14. November 2013 - 9:00 bis 17:00

Ansätze einer Sächsischen Nachhaltigkeitsstrategie aus zivilgesellschaftlicher Perspektive

Seit Januar 2013 liegt die kontrovers diskutierte Sächsische Nachhaltigkeitsstrategie „Sachsen hat Zukunft“ vor. Der hierzu bereits im Laufe des Jahres begonnene Diskussionsprozess verdient es, fortgesetzt zu werden. So erfreulich es ist, dass Sachsen über eine Nachhaltigkeitsstrategie verfügt, so wirft diese ohne große zivilgesellschaftliche Beteiligung entstandene „Fachregierungserklärung“ doch einige Fragen auf. Es ist nicht klar erkennbar, inwieweit ihr ein in sich konsistentes Verständnis von Nachhaltigkeit zugrunde liegt. Auch lässt sich durchaus über die Angemessenheit der aufgeführten politischen Handlungsfelder diskutieren, denn der globale Bezugsrahmen und entwicklungspolitische Fragestellungen werden kaum thematisiert.

Kann Sachsen also nachhaltig? In seinem Einführungsvortrag wird Herr Prof. Dr. Felix Ekardt, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik Leipzig, den Nachhaltigkeitsbegriff gegen seine Liebhaber verteidigen. Im Anschluss können in mehreren Workshops zu den Themenfeldern Bildung, Ökonomie, biologische Vielfalt, Rohstoffe/Ressourcen, nachhaltiger Konsum und Gesundheit erste konkrete inhaltliche „Leitlinien“ erarbeitet werden. Schließlich bietet diese Veranstaltung neben der inhaltlichen Auseinandersetzung den Teilnehmenden auch ein Forum für den Austausch darüber, welche Strukturen und Prozesse langfristig erforderlich sind, um eine von der Zivilgesellschaft (mit)getragene Nachhaltigkeitsstrategie zu erarbeiten und ihr im öffentlichen Diskurs Gehör zu verschaffen.

Dieser Workshop ist die Hauptveranstaltung der Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage 2013.

Vom 10. bis zum 19. Oktober laden die Umundu-Initiative Dresden und Sukuma arts e. V. wieder zu einem vielfältigen Programm rund um das Thema nachhaltiger Konsum ein. Im Fokus stehen in diesem Jahr ‚Gemeingüter’.

Ob Luft, Wasser oder Wälder, ob Ackerland oder die biologische Vielfalt, Gemeingüter prägen unser Leben überall auf der Welt. Oft erkennen wir ihren Wert erst dann, wenn sie gefährdet oder verschwunden sind. Auch unser alltägliches Konsumverhalten steht in einem engen Wechselverhältnis zu Gemeingütern: Wir bestimmen tagtäglich durch unsere Konsumentscheidungen, wie Ressourcen genutzt und welche (Konsum-)Strukturen gefördert werden. Das 5. Umundu-Festival in Dresden widmet sich in diesem Jahr unter anderem der Frage, ob und wie Gemeingüter nachhaltigen Konsum und nachhaltige Entwicklung fördern können.

Termin: 

Montag, 14. Oktober 2013 - 14:00 bis 19:00

Der Dresdner Trachtpflanzentag soll ein Forum für Behörden, Institution, Gärtner, Politiker, Planungsbüros, Entscheider, Imker, Naturschützer und allen interessierten Bürgern sein, denen biologische Vielfalt und umwelt- bzw. insektenfreund­liche Konzepte für unsere Stadt und darüber hinaus wichtig sind.

Die zunehmende Flächennutzung und Versieglung, der stete Siedlungs- und Straßenbau sowie die Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten haben gravierende Folgen für die Blüten besuchende Insekten.

Die in Sachsen beheimateten 411 Wildbienenarten sind zu 75% vom Aussterben bedroht bzw. schon ausgestorben. Die Wildinsekten und die Honigbiene sind ein sensibler Indikator für das gestörte Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und Umwelt.

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