Wohin entwickelt sich Dresden im Zeitalter nach den fossilen Energieträgern, des Klimawandels, der Wirtschaftskrise? Wohin entwickeln wir unsere Stadt?

Diese Fragen treiben uns, die wir Dresden im Wandel! ausrufen, um und  wir orientieren uns mit unseren Aktivitäten an der Bewegung der "Transition Towns", den Städten im Wandel. Auch wir wollen Dresden in eine Übergangszeit begleiten, in deren Verlauf wir unsere Stadt noch freundlicher, noch krisenfester, noch lebenswerter gestalten wollen.

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Termin: 

Donnerstag, 14. November 2013 - 9:00 bis 17:00

Ansätze einer Sächsischen Nachhaltigkeitsstrategie aus zivilgesellschaftlicher Perspektive

Seit Januar 2013 liegt die kontrovers diskutierte Sächsische Nachhaltigkeitsstrategie „Sachsen hat Zukunft“ vor. Der hierzu bereits im Laufe des Jahres begonnene Diskussionsprozess verdient es, fortgesetzt zu werden. So erfreulich es ist, dass Sachsen über eine Nachhaltigkeitsstrategie verfügt, so wirft diese ohne große zivilgesellschaftliche Beteiligung entstandene „Fachregierungserklärung“ doch einige Fragen auf. Es ist nicht klar erkennbar, inwieweit ihr ein in sich konsistentes Verständnis von Nachhaltigkeit zugrunde liegt. Auch lässt sich durchaus über die Angemessenheit der aufgeführten politischen Handlungsfelder diskutieren, denn der globale Bezugsrahmen und entwicklungspolitische Fragestellungen werden kaum thematisiert.

Kann Sachsen also nachhaltig? In seinem Einführungsvortrag wird Herr Prof. Dr. Felix Ekardt, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik Leipzig, den Nachhaltigkeitsbegriff gegen seine Liebhaber verteidigen. Im Anschluss können in mehreren Workshops zu den Themenfeldern Bildung, Ökonomie, biologische Vielfalt, Rohstoffe/Ressourcen, nachhaltiger Konsum und Gesundheit erste konkrete inhaltliche „Leitlinien“ erarbeitet werden. Schließlich bietet diese Veranstaltung neben der inhaltlichen Auseinandersetzung den Teilnehmenden auch ein Forum für den Austausch darüber, welche Strukturen und Prozesse langfristig erforderlich sind, um eine von der Zivilgesellschaft (mit)getragene Nachhaltigkeitsstrategie zu erarbeiten und ihr im öffentlichen Diskurs Gehör zu verschaffen.

Dieser Workshop ist die Hauptveranstaltung der Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage 2013.

Vom 10. bis zum 19. Oktober laden die Umundu-Initiative Dresden und Sukuma arts e. V. wieder zu einem vielfältigen Programm rund um das Thema nachhaltiger Konsum ein. Im Fokus stehen in diesem Jahr ‚Gemeingüter’.

Ob Luft, Wasser oder Wälder, ob Ackerland oder die biologische Vielfalt, Gemeingüter prägen unser Leben überall auf der Welt. Oft erkennen wir ihren Wert erst dann, wenn sie gefährdet oder verschwunden sind. Auch unser alltägliches Konsumverhalten steht in einem engen Wechselverhältnis zu Gemeingütern: Wir bestimmen tagtäglich durch unsere Konsumentscheidungen, wie Ressourcen genutzt und welche (Konsum-)Strukturen gefördert werden. Das 5. Umundu-Festival in Dresden widmet sich in diesem Jahr unter anderem der Frage, ob und wie Gemeingüter nachhaltigen Konsum und nachhaltige Entwicklung fördern können.

Termin: 

Montag, 14. Oktober 2013 - 14:00 bis 19:00

Der Dresdner Trachtpflanzentag soll ein Forum für Behörden, Institution, Gärtner, Politiker, Planungsbüros, Entscheider, Imker, Naturschützer und allen interessierten Bürgern sein, denen biologische Vielfalt und umwelt- bzw. insektenfreund­liche Konzepte für unsere Stadt und darüber hinaus wichtig sind.

Die zunehmende Flächennutzung und Versieglung, der stete Siedlungs- und Straßenbau sowie die Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten haben gravierende Folgen für die Blüten besuchende Insekten.

Die in Sachsen beheimateten 411 Wildbienenarten sind zu 75% vom Aussterben bedroht bzw. schon ausgestorben. Die Wildinsekten und die Honigbiene sind ein sensibler Indikator für das gestörte Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und Umwelt.

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