ARTS

Bevor ich an meinen Blogbeitrag vom 26. Februar 2015 (Teil 1 von Gesellschaft im Wandel) anknüpfe, möchte ich mich bei den Kommentatoren dieses Beitrages für ihre Aufmerksamkeit und ihre Anmerkungen bedanken. Weiter so und gern auch mehr. Danke!

Bei meinem ersten Blogbeitrag zu dem Thema habe ich festgehalten:

  • die zunehmende Spezialisierung führt dazu, dass Umstände nur punktuell, aber nicht im systemischen Zusammenhang betrachtet werden
  • wir in Zeiten einer gesellschaftlichen Krise globaler Natur, kurz Systemkrise, leben
  • ein WIR-Gefühl allein nicht reicht, es vielmehr auch ein gemeinsames Ziel braucht, Ko-Operation

Daher ist es notwendig, dass wir uns die Fragen stellen:

  • Wo wollen wir hin?
  • Wo können wir hin?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Zukunftstrends festzumachen. Grundsätzlich wird dabei die Vergangenheit und der aktuelle Status betrachtet und dann in Richtung Zukunft geschlussfolgert. Besonders tiefgreifende und nachhaltige Trends – und über solche möchte ich hier sprechen – werden dabei als Mega-Trends bezeichnet. *1

Termin: 

Mittwoch, 17. Juni 2015 - 13:00 bis 17:00

Erster ARTS Dialog

  1. Vorstellung erster empirischer Befunde zu gesellschaftlichem Wandel und dem Wirken lokaler Nachhaltigkeitsinitiativen in Dresden (Input ARTS - Projektteam)
  2. Gemeinsame Reflexion & Diskussion
  3. Ausblick und zukünftige ARTS Dialoge
  4. Offener Austausch mit Verköstigung

Wann? Mittwoch, 17.06.2015, 13.00 – 17.00 Uhr

Wo? Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), Weberplatz 1, 01217 Dresden

Einladungsflyer (PDF)

Termin: 

Mittwoch, 29. April 2015 - 17:00

Dresdner Planerforum

Lokale Initiativen zur Nachhaltigkeit - Viele gute Ansätze aber begrenzte Reichweite?

Dr. Dominik Reusser Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Forschungsbereich II: Klimawirkung und Vulnerabilität

Die menschlichen Aktivitäten sind zu einer treibenden geologischen Kraft geworden. Beispiele sind die menschlichen Veränderungen der Landschaften, der Eingriff in bestehende Ökosysteme und die Erhöhung der Treibhausgase. Dieses neue Zeitalter wird als Anthropozän bezeichnet und ist wissenschaftlich in verschiedenen Formen belegt. Um die unabsehbaren, weitreichenden Folgen zu begrenzen, ist ein gesellschaftlicher Wandel unabdingbar, aber die politischen Verhandlungen und getroffenen Maßnahmen zeigen nur begrenzte Wirkung. Um den Wandel zu beschleunigen, werden Beiträge für mehr Nachhaltigkeit von gesellschaftlichen Akteuren auf allen Ebenen gefordert.

Vielleicht kennt ihr das: da gibt es diese Runden, wo ewig in theoretischen Modellen geschwelgt wird und dann wieder das Zusammensein der Praktiker, welche einfach nur machen wollen. Tatsächlich läßt sich dies aber wunderbar verbinden: theoretische Modelle können uns als "Landkarten des Seins" helfen, Entscheidungen in der Praxis zu treffen und Ziele umzusetzen.

Gesellschaft im Wandel - warum beschäftigen wir uns damit?

Bei einem Einstieg in das Thema „Transition Towns“, also den Städten im Wandel, wird man wahrscheinlich früher oder später mit dem Werk von Rob Hopkins „Energiewende – das Handbuch – eine Anleitung für zukunftsfähige Lebensweisen“ in Berührung kommen. In dem Werk wird anschaulich aufgezeigt, dass wir den Klimawandel und das Ölfördermaximum (Peak Oil) nicht getrennt betrachten dürfen.

Wir leben in einer Zeit der Spezialisierung. Dadurch betrachten wir die Dinge oftmals sehr punktuell oder fragmentiert und können uns auch nur in diesem Umfang damit beschäftigen, wenn Probleme auftauchen. So führt Hopkins im Energiewende-Handbuch aus ...

Weniger als eine Woche nach der Kick-off Veranstaltung im IÖR veranstaltete das Dresdner Forscherteam von ARTS am 18. Oktober ein World Café beim dem diesjährigen Umundu Festival Symposium. Einen Erfahrungsbericht und die Ergebnisse findet ihr hier.

ARTS-Projekt

Termin: 

Dienstag, 14. Oktober 2014 - 18:30 bis 20:30

Transitionsforschung und –praxis für nachhaltige Stadtregionen – eine Einladung an alle interessierten Akteure aus Dresden

Wie in vielen anderen Städten weltweit versuchen auch in Dresden verschiedene Akteure lokal darauf hinzuwirken, dass ein globaler Wandel in Richtung Nachhaltigkeit Wirklichkeit wird. Im europäischen Forschungsprojekt (ARTS) versucht das IÖR genauer zu ergründen, wie diese Anstrengungen unterstützt und Veränderungsprozesse beschleunigt werden können. Hierfür möchten wir Akteure aus dem zivilgesellschaftlichen, öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich ansprechen, um mit uns theoretische Erkenntnisse zu gesellschaftlichen Veränderungsprozessen vor dem Hintergrund eigener praktischer Erfahrungen zu diskutieren.

Hierzu laden wir Sie herzlich ins IÖR zu folgendem Programm ein:

1. Gesellschaftlicher Wandel und die Rolle lokaler Initiativen

Input von Dr. Florian Kern, Transitionsforscher und Dozent an der University of Sussex, SPRU (UK)

2. Beschleunigung lokaler Transitionsprozesse – Vorstellung des Forschungsprojektes ARTS

Markus Egermann, Geograph, ARTS - Projektteam

3. Diskussion & Feedback

4. Offener Austausch mit Verköstigung