Geld

Termin: 

Freitag, 29. Mai 2015 - 15:00

Elsa Egerer, Oikos Leipzig

Das Geldsystem ist ein politisches und gesellschaftliches Gestaltungsmittel. Lasst es uns als solches begreifen!

Die Veranstaltung stellt die Frage, wie wir Geld besser in den Dienst der Gesellschaft stellen können.
 
Dazu werden in einem interaktiven Vortrag zunächst Verstädnisfragen geklärt wie:
Was macht eine Bank, wenn sie Geld schöpft? Wieso kann sie das überhaupt? Welche Rolle spielt die EZB dabei?

Anschließend werden wir gemeinsam Probleme und Alternativen diskutieren.
Auch hierzu gibt es einen kurzen Input zum Vollgeldkonzept.

 

Der Eintritt ist kostenlos, um Spenden für die Fahrtkosten der Referentin und für die Raummiete wird gebeten.

Termin: 

Donnerstag, 28. Mai 2015 - 19:00

Geldfrei.er leben oder: Perspektivwechsel für eine zukunftsfähige Gesellschaft von Morgen

Der Mitweltpädagoge und Vollzeitaktivist Tobi Rosswog lebt seit 2 Jahren geldfrei. In seinem interaktiven Vortrag skizziert er seine Motivation auf diese Weise für den gesellschaftlichen Wandel aktiv zu sein sowie die Idee für eine zukunftsfähigen Gesellschaft von Morgen.

Wir stehen vor immer größeren Herausforderungen unser Zeit, die sich by design – also von uns selbst gestaltet – oder by desaster – indem wir den Karren vor die Wand fahren lassen – lösen. Als Vollzeitaktivist setzt sich Tobi Rosswog beim Projekt- und Aktionsnetzwerk living utopia dafür ein, dass wir diese Herausforderungen kreativ lösen und den Wandel aktiv mitgestalten.

... - Regionalwährungen - Fehler im Geldsystem - Börse - Umsonst- und Tausch-Ökonomie - Freihandels-Abkommen - Bankenrettung - Selber machen - Krisenländer - Schuldenerlass - Devestment - Zeit-Geld-Gemeinschaft - ...

Diese Akteure sind bereits aktiv in der Vorbereitung:

G7-Finanzgipfel

Termin: 

Montag, 19. Januar 2015 - 19:00

„Machtwirtschaft: Nein Danke! Für eine Wirtschaft, die uns allen dient“

Es läuft einiges schief. Im Wettstreit großer Unternehmen spielt die Leistung für die Kunden eine geringere Rolle als Finanzkraft und Marktmacht. Vor allem aber passt eine Wirtschaft, in der es nur um Macht und Geld geht, nicht zum Menschen. „Es ist Zeit, dass wir die Kontrolle über unsere Gesellschaft zurückgewinnen“, so Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion.

Abseits einer klassischen Buchlesung spricht Stephan Kühn mit Gerhard Schick über dessen neues Buch „Machtwirtschaft: Nein Danke! – Für eine Wirtschaft, die uns allen dient.“ Es geht um die Ideen dahinter und was für einen progressiven Wandel nötig ist. Sie sind herzlich eingeladen am Montag, den 19.1. ab 19 Uhr in der Grünen Ecke mitzudiskutieren.

Termin: 

Donnerstag, 5. September 2013 - 17:00

Prof. Margrit Kennedy beschäftigt sich als Architektin seit mehr als 20 Jahren mit der Architektur unseres Geldsystems. Das unser Finanzsystem neue Blickwinkel brauchen kann, zeigt die seit 2007 anhaltende globale Finanzkrise, die aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Mainstream nur wenige vorhersahen. Obwohl jeder von uns tagtäglich mit Geld umgeht, kennen nur wenige seine Funktionsweise und die Dynamiken des Geldsystems. Dass sich Geld auch ganz anders denken läßt, ist eine Idee, die im Laufe der Finanzkrise auf immer breiteres Interesse stößt.

Gemeinsam mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden hat der Förderverein Elbtaler e.V. Margrit Kennedy nach Dresden eingeladen. Am 5. September spricht sie ab 19 Uhr im Großen Saal des Hygiene-Museums. Sie wird in Ihrem Vortrag ihre Kritik am Geldsystem ebenso vortragen wie sie Wege aufzeigen wird, wie Geld neu gestaltbar ist. Bereits ab 17 Uhr lädt sie zu einem Geld-Spiel ein, bei dem alle Mitspielenden ihr persönliches Verhältnis zum Geld auf die Probe stellen dürfen.

Termin: 

Donnerstag, 6. Dezember 2012 - 16:40 bis 18:10

Großbanken spekulieren mit Nahrungsmitteln, tätigen Investitionen in Rüstungsunternehmen und finanzieren trotz Deutschlands Ausstieg aus der Atomenergie munter den Bau von Atomkraftwerken an anderen Orten der Welt. Sie hinterziehen Milliarden an Steuergeldern und werden dann vom Steuerzahler noch gerettet. Jeder kann selbst entscheiden, ob das eigene Geld in diesem Sinne missbraucht wird oder ob mensch es ethisch und ökologisch korrekt investieren mag. Es werden im Vortrag die Struktur des Bankensystems umrissen, Beispiele für die schädlichen Investitionen der Großbanken gebracht und Alternativen aufgezeigt.

Julian Bindewald und Matthias Schimmrich (Leipzig), Attac-Aktivisten

Aus der konsumkritischen Vortragsreihe: "Die Macht des FAIRbrauchers"