Postwachstum

Termin: 

Dienstag, 19. April 2016 - 18:30 bis 20:00
Dienstag, 26. April 2016 - 18:30 bis 20:00
Dienstag, 3. Mai 2016 - 18:30 bis 20:00
Dienstag, 10. Mai 2016 - 18:30 bis 20:00
Dienstag, 24. Mai 2016 - 18:30 bis 20:00
Dienstag, 31. Mai 2016 - 18:30 bis 20:00
Dienstag, 7. Juni 2016 - 18:30 bis 20:00
Dienstag, 14. Juni 2016 - 18:30 bis 20:00
Dienstag, 21. Juni 2016 - 18:30 bis 20:00
Dienstag, 28. Juni 2016 - 18:30 bis 20:00
Dienstag, 5. Juli 2016 - 18:30 bis 20:00
Dienstag, 12. Juli 2016 - 18:30 bis 20:00

Nachhaltigkeit ist inzwischen immer und überall ein Schlagwort. Aber welches Verständnis von Nachhaltigkeit haben wir und wie kann man Problematiken alternativ angehen? Green Economy vereint ökologische Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Profitabilität und soziale Inklusion. So fährt Deutschland eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie und die Vereinten Nationen beschlossen erst vor Kurzem die Sustainable Development Goals.

Und wenn wir Klimawandel und Co. mit einem tiefergreifenden Wandel in Wirtschaft und gesellschaftlichem Miteinander entgegentreten wollen? Das Konzept des Postwachstums hinterfragt unser gültiges Wirtschaftsparadigma des ständigen Wachstums, das in vielerlei Hinsicht ökologisch oder sozial potenziell Schaden verursacht. Die Idee des Buen Vivir aus Ecuador und Bolivien beschreibt ein Prinzip der Weltanschauung und des Zusammenlebens, das auf gegenseitigem Respekt, dem Wohlergehen aller und der Harmonie mit der Natur basiert.

Bevor ich an meinen Blogbeitrag vom 26. Februar 2015 (Teil 1 von Gesellschaft im Wandel) anknüpfe, möchte ich mich bei den Kommentatoren dieses Beitrages für ihre Aufmerksamkeit und ihre Anmerkungen bedanken. Weiter so und gern auch mehr. Danke!

Bei meinem ersten Blogbeitrag zu dem Thema habe ich festgehalten:

  • die zunehmende Spezialisierung führt dazu, dass Umstände nur punktuell, aber nicht im systemischen Zusammenhang betrachtet werden
  • wir in Zeiten einer gesellschaftlichen Krise globaler Natur, kurz Systemkrise, leben
  • ein WIR-Gefühl allein nicht reicht, es vielmehr auch ein gemeinsames Ziel braucht, Ko-Operation

Daher ist es notwendig, dass wir uns die Fragen stellen:

  • Wo wollen wir hin?
  • Wo können wir hin?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Zukunftstrends festzumachen. Grundsätzlich wird dabei die Vergangenheit und der aktuelle Status betrachtet und dann in Richtung Zukunft geschlussfolgert. Besonders tiefgreifende und nachhaltige Trends – und über solche möchte ich hier sprechen – werden dabei als Mega-Trends bezeichnet. *1

Termin: 

Samstag, 25. April 2015 - 19:30 bis 22:00

Buen Vivir, auf Deutsch etwa „gutes Leben“, ist eine Lebensanschauung der indigenen Andenvölker, die in den letzten Jahren vor allem durch die internationale Yasuní-ITT Initiative und die Postwachstumsdebatte auch in Deutschland vermehrt Aufmerksamkeit erregt hat.

Zusammen mit den Musikern von Grupo Sal wird der Ecuadorianer Alberto Acosta, Wirtschaftswissenschaftler, früherer Energieminister und Präsident der verfassungsgebenden Versammlung seines Landes, dieses Konzept nun auch in Dresden vorstellen und dessen Relevanz hierzulande diskutieren.

Im Zusammenspiel lateinamerikanischer Klänge von Grupo Sal und der politisch-gesellschaftlichen Visionen Acostas möchte diese Abendveranstaltung der besonderen Art das Buen-Vivir-Gefühl auch sinnlich-künstlerisch erfahrbar machen.

Eintritt: Frei

Termin: 

Dienstag, 17. Juni 2014 - 18:00

Am 17. Juni 2014 zeigen wir den Dokumentarfilm „Gnadenlos billig – der Handyboom und seine Folgen“, der die Schattenseiten unseres Handykonsums aufzeigt. Im Anschluss berichtet Julia Otten, Promotorin für zukunftsfähiges Wirtschaften von der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch e.V., über die die Entstehungskette unserer Elektronik von der Rohstoffbeschaffung über die Produktion bis zum Recycling. Germanwatch ist Träger der europäischen Kampagne „makeITfair“, die sich für faire Arbeitsbedingungen in der Produktionskette von Handys einsetzt.

Zudem wird über Möglichkeiten informiert, wie man in Dresden seine Elekronikgeräte fachgerecht entsorgen kann. Bringt Eure alten, ungenutzten Handys doch gleich mit!

Termin: 

Dienstag, 29. April 2014 - 20:00 bis 22:00

Die TU-Umweltinitiative lädt regelmäßig zum kostenfreien Filmabend ein, bei dem wir Euch interessante Streifen zu umweltrelevanten Themen zeigen möchten.

Im "Stream towards Degrowth" zeigen wir "In Transition 2.0", einen Film zum Thema Postwachstum mit anschließender Diskussion mit Norbert Rost von der Transition Town Dresden (Dresden im Wandel).

StuRa HTW Dresden, Bereich Ökologie