Transition

Dresdner Europa Gruppe

Krisen, so sagt man, beinhalten auch Chancen. transition ist der Versuch, in den Weltkrisen von heute jene Gelegenheiten zu bündeln, die Chancen darstellen. Chancen, aus der alten, fossil getriebenen Wirtschaftswelt zu einer neuen Welt zu kommen. Transition Towns sind die Orte, die zuerst beginnen zu transformieren. Nach einem seit Jahrzehnten anhaltenden Verstädterungsprozess, der kulturkreative auf dichtem Raum zusammenbringt, ist es konsequent, dass dies die Städte auf dem Planeten Erde sind: Die Towns und Cities, die Städte, nicht die Dörfer.

Termin: 

Sonntag, 8. März 2015 - 16:00

Zur Messe aktiv+vital zeigen wir 2 mal den Film

"In Transition 2.0. Eine Geschichte über Resilienz (Fähigkeit zur Selbstregulation) und Hoffnung in außergewöhnlichen Zeiten"(60 min, engl. mit deutschen Untertiteln)

Er lohnt sich als Inspiration für alle Einsteiger ins Thema. Empfehlt es also gern auch Bekannten und Freunden.

Alle Infos zur Messe hier: www.aktiv+vital-messe.de

Am Mittwoch Abend gab es einen ziemlich schönen Vernetzungs-Abend im Greenpeace-Büro, der unaufgeregt, unangestrengt und umso wirkungsvoller war:

Eine unkomplizierte Struktur

Die Greenpeaceler hatten verschiedenste Nachhaltigkeits-Initiativen eingeladen, um sich zu begegnen und zu schauen, wo Kräfte gebündelt werden können. Von den verschiedenen Umweltschutz-Organisationen über Sukuma, alternative Stadtführungen, Transition Town und die politische Samba-Band bis hin zu UFER und dem GartenNetzwerk war ein gutes Dutzend Initiativen anwesend, sodass die etwa 40 Leute das recht kleine Büro auf der Martin-Luther-Straße 11 proppevoll ausfüllten.

Trotzdem war es entspannt - und das ohne große Vorbereitung: Es gab eine ziemlich lange Vorstellungs-Runde, die aber nicht langweilig wurde, weil man nicht nur seine Initiative vorstellte, sondern auch sagte, an welchen spannenden Aktivitäten man gerade oder dieses jahr konkret arbeitet, die auch für andere interessant sein könnten.
Und tatsächlich entsponnen sich Netze zwischen den verschiedenen Themen, einige wurden öfter genannt, manche waren offensichtlich eine gute Ergänzung zu anderen. Und so kristallisierten sich Themenblöcke heraus, an denen wir in Kleingruppen gut aktionsorientiert rumspinnen konnten. Da ging es einerseits vor allem um Böden, Kohle und Extraktivismus und andererseits um Alternative Finanz- und Wirtschafts-Ansätze.

Auf einem Treffen am 15./16. März 2014 in Göttingen erarbeiteten Aktive aus vielen Transition-Initiativen in einem spannenden, intensiven und ermutigenden Prozess die Satzung unseres neuen Transition-Netzwerk-Vereins - und gründeten diesen dann direkt am 16.03.2014 (unter dem Namen "Transition Netzwerk e.V."; mit Sitz in Witzenhausen).

Was vor einem Jahr auf einem ersten Treffen in Bielefeld das erste Mal diskutiert, auf dem Netzwerktreffen auf Schloß Tempelhof im September 2013 vertieft und jetzt in Göttingen gegründet wurde, ist ein Verein, der sich als Dienstleister für das Transition Netzwerk an sich mit all den aktiven und noch entstehenden AG’s, den Transition-Gruppen und -Initiativen sowie den momentan  im deutschsprachigen Raum noch entstehenden Netzwerk-Strukturen versteht.
D.h. der Verein unterstützt das Netzwerk, aber er ist nicht das Netzwerk (ganz analog zu dem von uns oft empfohlenen Verhältnis lokaler Transition Kern-Gruppen <-> zu ihren legalen Unterstützungs-Strukturen).

Der Sitz des Vereins wird in Witzenhausen sein. Der Vorstand setzt sich aus fünf gleichberechtigten Mitgliedern zusammen. Diese sind Silvia Hable und Farid Melko von TT Witzenhausen, Karin Schulze von TT Göttingen, Gerd Wessling von TT Bielefeld und Gerald Wurch von der Transition-Initiative Westerwald im Wandel. Erste Schritte auf dem Weg zum eingetragenen Verein sind gemacht, der Vorstand trat in seinen Gruppenbildungsprozeß ein und erarbeitete erste Aufgaben.

Mein Beitrag beschäftigt sich mit der Transition-Town-Bewegung im Allgemeinen, geht aber auf das Beispiel Dresden als eine Stadt im Wandel näher ein. Interviewt habe ich dafür Norbert Rost, Gregor Scholtyssek und Sebastian Kaiser, die sich alle drei in Dresden sehr engagiert für einen Wandel einsetzen - jeder auf seine Weise und in unterschiedlichen Initiativen. Alle konnten sie mir sehr interessante Antworten auf meine Fragen geben.

Mein Artikel soll einen kleinen Überblick über die Transition-Town-Bewegung geben und sie vor allem für solche, die das Thema noch nicht so gut kennen, ein bisschen greifbarer machen.

Viel Spaß beim Lesen!

zum Artikel (PDF)

Dieser Artikel erschien erstmals im Auftrag des Goethe-Instituts e.V. unter www.goethe.de.

Termin: 

Mittwoch, 2. Mai 2012 - 19:30

Wir treffen uns wieder in lockerer Runde: PlauderBAR - Treffen, Plaudern, Kennenlernen - Offen für alle! Hierzu laden wir gemeinsam mit den Akteuren der Umundu-Initiative, den Elbtalern und der Transtion Town Initiative Dresden ein. Jeder, der Zeit und Lust hat, kann kommen.

Die PlauderBAR findet am

Mittwoch, den 02.05.2012, 19:30 Uhr, im Alten Wettbüro, Antonstraße 8, 01097 Dresden, statt.

Termin: 

Freitag, 23. März 2012 - 22:00

Transition Sounds II

Termin: 

Mittwoch, 25. Januar 2012 - 19:30 bis 22:00

Die Dresdner Transition-Gruppe "Dresden im Wandel" lädt ein zu einem Abend, der uns einen Blick in die Zukunft dieser Stadt gewährt: In Form einer Dresdner Tageszeitung aus dem Jahr 2030.

Was passierte am 31. Februar 2030? Was sagen uns die Artikel dieser Zeitung über die Stadt, in der wir lebten? Was ist in den Tagen und Wochen zuvor geschehen, das es wert ist, an diesem Tag schwarz auf weiß in den Briefkästen der Dresdner zu landen?

Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Getränke und eine Kleinigkeit zum Essen können im Alten Wettbüro erworben werden.

Kommt vorbei, sagt es weiter - wir freuen uns auf euer Erscheinen ... 

Der Abend ist für alle Interessierte offen und - wie immer - kostenfrei.

Mit seiner Postwachstumsökonomie entwirft der Ökonom Niko Paech einen Lebensstil, der der globalen Ressourcenverknappung begegnet und uns fit für die Zukunft macht.

Paech bezeichnet als Postwachstumsökonomie ein Wirtschaftssystem, das zur Versorgung des menschlichen Bedarfs nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist, sondern sich durch Wachstumsrücknahme auszeichnet. Er grenzt sich dadurch bewusst von Begriffen der Nachhaltigkeitsdebatte wie „grünem“ oder „nachhaltigem“ Wachstums ab. Er sieht die Notwendigkeit für eine solche Wirtschaftsordnung in der gescheiterten Entkopplung der Umweltschäden und des Rohstoffverbrauchs von der Wertschöpfung, eines nicht weiter durch Konsum oder Einkommen zu steigernde Wohlbefindens auf Basis der Glücksforschung und der ökonomischen Grenzen, wie des globalen Ölfördermaximums.

Transition soll die Antwort auf die Frage liefern, wie wir nachhaltiger leben können. Das bedeutet unter anderem: Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter.

Transition Town (frei übersetzt mit "Stadt im Wandel") ist eine internationale Bewegung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, eine alternative Stadtkultur zu entwickeln: Regionale Kräfte bündeln und vernetzen, die postfossile Ära mit einem Wandel hin zu regenerativen Energien bewältigen, das sind die Ziele von Transition Town.

Termin: 

Samstag, 3. Dezember 2011 - 10:00 bis 18:00

Am Samstag, den 03.12.2011, findet der 5. Klimakongress in Dresden im Theater Wechselbad statt. Eingeladen ist unter anderem Gerd Wessling von TT Bielefeld, der im Mai das Transition Training in Dresden leitete und Norbert Rost. Unter der Überschrift "Peak Oil - Kommunen ohne Treibstoff?" werden diese ein Forum leiten. Wer Interesse hat - Anmeldungen sind erwünscht.

Ich möchte euch an dieser Stelle auf einen ebenso guten, wie wichtigen Audio-Beitrag hinweisen. Wir reden viel von "Transition Towns" - also Städten im Wandel und Transition bedeutet soviel wie Übergang oder Transformation. Wir sollten uns dabei aber stets auch vor Augen halten - und es letztlich verinnerlichen - dass dieser Wandel nicht nur ein Wandel im Außen, sondern auch ein Wandel im Inneren ist. Im Inneren eines jeden einzelnen von uns. 

Hierzu ein Zitat aus der Ankündigung des Audio-Beitrages:

Kerngruppe Dresden im Wandel